Formel 1 stellt Skandal-Rennen in Saudi-Arabien vor

SID
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Formel 1 stellt Skandal-Rennen in Saudi-Arabien vor
Formel 1 stellt Skandal-Rennen in Saudi-Arabien vor

Längster Stadtkurs im Rennkalender, eine der schnellsten Strecken des Jahres: Die Formel 1 hat am Donnerstag Details zum Großen Preis von Saudi-Arabien preisgegeben, der am 5. Dezember in Dschidda Premiere feiern soll.

Demnach wird der Kurs, für den der Aachener Bauingenieur Hermann Tilke verantwortlich zeichnet, mit einer Länge von 6,175 km nach Spa/Belgien die zweitlängste Strecke im Rennkalender sein. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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27 meist fließende Kurven sollen den Piloten entlang der Corniche am Roten Meer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 250 km/h erlauben. Die schnellste Strecke im Rennkalender ist Monza mit rund 264 km/h.

Kritik an Rennen in Saudi-Arabien

"Wir haben sehr eng mit dem Team von Hermann Tilke und dem Veranstalter zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass wir eine Strecke haben, die unseren Fans spannende Rad-an-Rad-Rennen bietet und alle Fahrer herausfordert", sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn: "Das Design bringt das Beste eines modernen Straßenkurses zum Vorschein, hat aber auch rasante, fließende Bereiche, die für hohe Geschwindigkeiten und Überholmöglichkeiten sorgen werden."

Die Aufnahme von Saudi-Arabien in den Formel-1-Kalender, der 2021 die Rekordzahl von 23 Großen Preisen umfasst, hat der Formel 1 im Vorfeld auch Kritik eingebracht.

Saudi-Arabien gilt bezüglich der Einhaltung von Menschenrechten als schwarzes Schaf, zuletzt setzte der Ölstaat vermehrt auf die Ausrichtung von Sport-Großereignissen, um das ramponierte Image aufzupolieren. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)