Formel E "Race at Home Challenge": Oliver Rowland siegt in Berlin-Tempelhof

Mario Fritzsche
motorsport.com

Auf der virtuellen Variante der Formel-E-Rennstrecke des Flughafens Berlin-Tempelhof ist das fünfte von insgesamt acht Rennen der "Race at Home Challenge" über die Bühne gegangen. Die mit rFactor 2 gespielte und in Zusammenarbeit mit Motorsport Games ausgetragene Sim-Racing-Tournee der Formel E fährt für Erlöse, die dem Coronavirus-Fonds von UNICEF zukommen.

Nach zuletzt zwei Siegen für Pascal Wehrlein (Monte Carlo und Hongkong) war es im virtuellen Berlin Oliver Rowland, der sich durchsetzte. Indes konnte Stoffel Vandoorne auch seine dritte Pole-Position nicht in seinen ersten Sieg in der virtuellen Formel E umwandeln. Er gewann zwar den Start, verlor die Führung aber noch im Verlauf der ersten Rennrunde an Daniel Abt.

Doch im Zweikampf rieben sich Abt und Vandoorne gegenseitig auf. Rowland war der lachende Dritte, zog an beiden vorbei und fuhr nach 15 Runden schließlich seinen ersten Saisonsieg ein. Vandoorne wurde mit knappem Rückstand "nur" Zweiter, Abt Dritter.

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Im der Gesamtwertung hat Pascal Wehrlein, der auf dem vierten Platz ins Ziel kam, weiterhin die Nase vorn. Allerdings hat er nur noch vier Punkte Vorsprung auf den neuen Gesamtzweiten Vandoorne.

Maximilian Günther ist auf den dritten Tabellenrang abgerutscht, weil er nach einem frühen Mauerkontakt nur auf Platz sieben gewertet wurde. Ausgelöst wurde der Kontakt ausgerechnet durch eine Berührung von Wehrlein.

Wie üblich ging dem Rennen der Formel-E-Profis zunächst ein Rennen der E-Sport-Profis voraus. In diesem holte sich Kevin Siggy den Sieg.

Am kommenden Samstag steigt zur gewohnten Zeit die vorletzte Saisonstation der "Race at Home Challenge". In zwei Wochen geht in Form eines Double-Headers das Finale über die Bühne.

Mit Bildmaterial von FIA Formula E.

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