Muss sich Bayerns Rekord-Transfer warm anziehen?

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Muss sich Bayerns Rekord-Transfer warm anziehen?
Muss sich Bayerns Rekord-Transfer warm anziehen?

Seine Formkurve zeigt deutlich nach oben!

Die Rede ist von Niklas Süle, der quasi aus dem Nichts zu einem Hoffnungsträger in der Verteidigung des FC Bayern avanciert ist. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) spielte er bereits gut, beim Supercup-Triumph gegen Borussia Dortmund (3:1) legte er sogar noch einen obendrauf, war stark im Zweikampf und hatte mit 92 Prozent die beste Passquote aller FCB-Spieler. Im Duett mit Neuzugang Dayot Upamecano meldete er zudem BVB-Wunderstürmer Erling Haaland fast komplett ab.

“Niki und Upa waren unheimlich stabil und sehr konzentriert. Das war nicht einfach gegen die starke BVB-Offensive. Das war definitiv ein Schritt nach vorne für die Zwei”, lobte sie Julian Nagelsmann nach Abpfiff. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Süle ist wieder da!

Süle ein Gewinner unter Nagelsmann

Dass ausgerechnet der 25 Jahre alte Innenverteidiger einer der ersten Gewinner unter Nagelsmann wird, war nicht unbedingt abzusehen. Denn hinter Süle liegen schwere Monate.

Unter Ex-Trainer Hansi Flick verlor er seinen Stammplatz, beim EM-Vorbereitungslager in Seefeld/Tirol verordnete ihm Ex-Bundestrainer Joachim Löw von Tag eins an Zusatzschichten, um überhaupt fit fürs Turnier zu werden. Bei der EM spielte er dann nur 17 Minuten und in der Vorbereitung der Münchner stand er in keinem Testspiel auf dem Platz. Auch, weil ihn zuletzt Rückenprobleme geplagt hatten.

Da jedoch Tanguy Nianzou seinen neuen Trainer nicht vollends überzeugen konnte, entschied sich Nagelsmann auf den letzten Metern für Routine statt Talent und setzte bereits beim Bundesliga-Auftakt auf Süle, den er bereits bei der TSG Hoffenheim trainiert hatte. Der Spieler dankte es ihm mit starken Leistungen.

Bayern-Zukunft von Süle offen

Ohnehin wirkt Süle dieser Tag fit und in bester Form. Den Münchnern kommt dieser Aufwind gerade recht, denn in der Defensive plagen den Klub bereits Personalprobleme.

Die große Frage ist nun, wie es mit ihm weitergeht?

Süles Vertrag läuft 2022 aus. Intern hieß es lange, er müsste sich einen neuen Vertrag erst wieder mit sportlichen Leistungen verdienen. Das tut er aktuell, eine Vertragsverlängerung steht beim 32-maligen Nationalspieler allerdings noch nicht bevor. Ein vorzeitiger Abgang jedoch auch nicht.

Nach SPORT1-Informationen ist die klare Tendenz, dass Süle in München bleibt und in diesem Transferfenster nicht wechseln wird. Da ein ablösefreier Wechsel im kommenden Jahr unbedingt vermieden werden soll, liegt ein Verlängerung nahe. (SERVICE: Bundesliga-Spielplan zum Ausdrucken)

Steht sogar Rekordtransfer Hernández hinten an?

Süle selbst hält sich indes weiter zurück, verzichtet bewusst auf öffentliche Statements und konzentriert sich stattdessen auf seine Leistungen und seine Fitness.

Denn er weiß nur zu gut, dass er sich, solange Bayerns Rekordtransfer Lucas Hernández (80 Millionen Euro Ablöse) noch verletzt ausfällt, in eine nahezu unverzichtbare Position bringen kann.

Und solange das Duo Süle/Upamecano funktioniert, dürfte Nagelsmann wenig Anstalten machen, in der Defensive zu experimentieren. Hernández und Nianzou müssten sich in diesem Fall vorerst mit der zweiten Reihe begnügen.

Süle Formkurve hat daran großen Anteil.

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