Forsberg musste RB Leipzig googlen

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Emil Forsberg kämpft mit RB Leipzig derzeit um die deutsche Meisterschaft und steht im Achtelfinale der Champions League.

Als der schwedische Nationalspieler bei seinem aktuellen Klub unterschrieb, waren die Dinge noch ein bisschen anders. Der 28-Jährige schloss sich den Roten Bullen im Jahr 2015 an – von Titelchancen und Königsklasse konnte man damals nur träumen.

In einem Interview mit dem englischen Guardian erinnerte sich Forsberg an die Zeiten zurück, in denen er noch auf einem provisorischen Vereinsgelände trainieren musste.

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Wenn die Spieler zum Duschen gingen, schrien sie "Achtung" bevor sie das Wasser anmachten – weil sich die Wassertemperatur bei den Kollegen gerne mal drastisch änderte, wenn mehrere Duschhähne gleichzeitig genutzt wurden.

Wie Forsberg jetzt zugab, hatte er vor seinem Wechsel noch nicht allzu viel von seinem heutigen Verein gehört. Als er von dem RB-Interesse erfuhr, musste er den Klub "erstmal googeln."

Forsberg traut sich Großes zu

Dennoch entschied er sich für den Schritt von Malmö FF nach Deutschland. Was vor allem an dem damaligen Sportdirektor Ralf Rangnick lag.

"Man muss sich einfach nur verbeugen. Er ist ein sehr emotionaler Typ, und es ist so leicht, sich dieser Emotion anzuschließen, wenn er spricht", sagte Forsberg. Rangnick, der heute Head of Sport and Development Soccer bei RB ist, habe großen Anteil am gegenwärtigen Erfolg des Klubs.


Wie Leipzig entwickelte sich auch Forsberg stetig weiter. Mittlerweile ist der offensive Mittelfeldspieler äußerst selbstbewusst.

"Ich kann mir vorstellen, überall zu spielen – ich will nicht angeben, aber ich finde, dass ich die Qualitäten haben", sagte Forsberg, der sogar schon mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht wurde. Auch andere Klubs aus der Premier League sollen Interesse haben.

Nach einer guten Hinrunde tat sich der Schwede allerdings zuletzt schwer, in die Startelf von RB zurückzukehren. Verletzungen und Erkrankungen warfen ihn zurück.

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