Fotostrecke: Diese Rossi-Gegner gingen vor ihm in MotoGP-Rente

Juliane Ziegengeist
motorsport.com

Mit seinen 41 Jahren hat Valentino Rossi im Laufe seiner MotoGP-Karriere viele Fahrerkollegen kommen und gehen sehen. Seit seiner Ankunft in der Königsklasse 2000 ist der Italiener auf der Strecke mit einer Reihe von Weltmeistern zusammengetroffen, die sie vor ihm wieder verlassen haben.   "Überlebt" hat er sie alle: Bisher konnte weder sein fortgeschrittenes Alter noch die Konkurrenz durch Gegner, die noch nicht einmal geboren waren, als er in der Weltmeisterschaft debütierte, den "Doktor" zum Rückzug bewegen.   Bis heute hält Rossi den dritten Platz in der Rangliste der Fahrer mit den meisten Titeln, auch wenn sein letzter WM-Triumph schon über zehn Jahre zurückliegt. Viele jener Kollegen, die ihren Helm vor ihm an den Nagel hängten, waren damals weder so alt wie er jetzt noch gelang es ihnen, so viel zu gewinnen.   In unserer Fotostrecke haben wir 20 Weltmeister zusammengestellt, die mindestens eine MotoGP-Saison mit Rossi bestritten haben und zurückgetreten sind - auch wenn einer von ihnen mittlerweile sogar wieder im selben Team spielt...

Alex Criville

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Der 500er-Weltmeister von 1999 fuhr in den Jahren 2000 und 2001 mit Rossi, bevor er seinen Rücktritt bekanntgab.

Kenny Roberts Jr.

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Er schnappte Rossi den Titel bei dessen Debüt in der Königsklasse 2000 weg und blieb bis Mitte 2007 aktiv.

Max Biaggi

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Der vierfache 250er-Weltmeister pflegte eine langjährige Rivalität mit Rossi. 2005 verließ er die MotoGP in Richtung WSBK.

Casey Stoner

Casey Stoner <span class="copyright">Ducati Corse</span>
Casey Stoner Ducati Corse

Ducati Corse

Der MotoGP-Champion von 2007 und 2011 führte die eine oder andere Fehde mit Rossi. 2012 trat er zurück.

Jorge Lorenzo

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Jorge Lorenzo Yamaha Motor Racing

Yamaha Motor Racing

Der dreimalige MotoGP-Weltmeister konnte Rossi auf dem selben Motorrad schlagen. Ende 2019 erklärte er seinen Rücktritt.

Dani Pedrosa

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Dani Pedrosa Camel Media Service

Camel Media Service

Als dreimaliger Weltmeister kam er 2006 in die MotoGP, um Rossi zu schlagen, verließ die große Bühne 2018 jedoch ohne weiteren Titel.

Carlos Checa

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Carlos Checa Gauloises Fortuna Racing

Gauloises Fortuna Racing

In der MotoGP waren ihm keine großen Erfolge vergönnt, dafür sicherte sich 2011 den WSBK-Titel. Zwei Jahre später war Schluss.

Loris Capirossi

Loris Capirossi <span class="copyright">Ducati Corse</span>
Loris Capirossi Ducati Corse

Ducati Corse

Mit zwei 125er-Titeln und einem 250er-Titel kam er in der MotoGP nicht über Platz drei hinaus. 2011 zog er sich zurück.

Olivier Jacque

Olivier Jacque <span class="copyright">Gauloises Fortuna Racing</span>
Olivier Jacque Gauloises Fortuna Racing

Gauloises Fortuna Racing

Der 250er-Weltmeister von 2000 konnte sich in der Königsklasse nicht durchsetzen und trat 2007 den Rückzug an.

Troy Bayliss

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Troy Bayliss Gold and Goose / Motorsport Images

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Bevor er in die MotoGP wechselte, wurde er 2001 Weltmeister in der WSBK. Nach zwei Jahren ging er zurück und gewann noch zwei Titel.

Colin Edwards

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Colin Edwards Camel Media Service

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Der zweimalige WSBK-Champion teilte mit Rossi lange Zeit eine Garage. 2014 ging er mit 40 Jahren in den Ruhestand.

Ben Spies

Ben Spies <span class="copyright">Yamaha MotoGP</span>
Ben Spies Yamaha MotoGP

Yamaha MotoGP

Als Superbike-Weltmeister stieg er 2010 in die MotoGP ein, doch Verletzungen führten dazu, dass er sie schon 2013 wieder verließ.

Marco Melandri

Marco Melandri <span class="copyright">Gresini Racing</span>
Marco Melandri Gresini Racing

Gresini Racing

Der 250er-Weltmeister von 2002 unterlag Rossi im Titelduell 2005. Später wechselte er in die WSBK, 2019 trat er zurück.

Stefan Bradl

Stefan Bradl <span class="copyright">Yamaha MotoGP</span>
Stefan Bradl Yamaha MotoGP

Yamaha MotoGP

Als frisch gebackener Moto2-Champion debütierte er 2012 in der MotoGP. Heute testet er für Honda und absolviert nur noch Wildcard-Starts.

James Toseland

James Toseland <span class="copyright">Yamaha Motor Racing</span>
James Toseland Yamaha Motor Racing

Yamaha Motor Racing

Der zweifache Superbike-Weltmeister trat 2011 zurück, nachdem er die Jahre 2008/09 in der MotoGp verbracht hatte.

Gabor Talmacsi

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Gabor Talmacsi Gold and Goose / Motorsport Images

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Der Ungar gewann 2001 den 125er-Titel und kam 2009 in die MotoGP. Nach nur einem Jahr wechselte in die Moto2.

Tetsuya Harada

Tetsuya Harada <span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
Tetsuya Harada Gold and Goose / Motorsport Images

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Seinen größten Erfolg erzielte er 1993 mit dem Titel in der 250er-Klasse. 2000 und 2002 fuhr der Japaner in der Königsklasse, bevor er zurücktrat.

Mike di Meglio

Mike di Meglio <span class="copyright">Avintia Racing</span>
Mike di Meglio Avintia Racing

Avintia Racing

Heute noch in der MotoE unterwegs, trat er 2014 und 2015 in der MotoGP an. Der 125er-Titel von 2008 ist sein einziger WM-Erfolg.

Neil Hodgson

Neil Hodgson <span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
Neil Hodgson Gold and Goose / Motorsport Images

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Nach dem Titelgewinn in der WSBK verbrachte der Brite die Saison 2004 in der MotoGP. Seit 2006 ist er nicht mehr aktiv.

Hiroshi Aoyama

Hiroshi Aoyama <span class="copyright">Repsol Media</span>
Hiroshi Aoyama Repsol Media

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Der letzte 250er-Titelträger 2009 fuhr bis 2017 in der MotoGP, große Erfolge konnte er in der Königsklasse jedoch nicht erzielen.

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