Zu früh gebimmelt - Hindernis-Star um Sieg gebracht

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Zu früh gebimmelt - Hindernis-Star um Sieg gebracht
Zu früh gebimmelt - Hindernis-Star um Sieg gebracht

Die zweimalige 3000-m-Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause (Trier) hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Monaco den fünften Platz belegt und ihre Saisonbestzeit deutlich verpasst.

Die 28-Jährige verlor beim kenianischen Doppelsieg durch Hyvin Kiyeng (9:03,82) und Weltrekordhalterin Beatrice Chepkoech (9:04,94) früh den Anschluss und lag in 9:15,03 Minuten knapp sechs Sekunden über ihren 9:09,13 von Stockholm fünf Tage zuvor.

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"Ich wäre sehr gerne viel schneller gelaufen, ich war einfach ein bisschen müde in den Beinen. Der zweite Kilometer, der in Stockholm so fluffig ging, hat heute viel Kraft gekostet", sagte Krause danach im Sky-Interview.

Verrückte Szenen gab es beim Rennen der Männer: Weil die Glocke für die letzte Runde eine Runde zu früh schlug, wurde der führende Benjamin Kigen sichtlich irritiert. (NEWS: Alles zu den Olympischen Spielen)

Folge: Der Kenianer wähnte sich bereits kurz vor dem Ziel, als es erneut läutete - und er weitere 400 Meter laufen musste, was ihn ziemlich aus dem Rhythmus brachte.

So rannte der Äthiopier Lamecha Girma in 8:07,75 Minuten zur Weltjahresbestzeit, während Kigen verärgert nur auf Platz sieben landete.

Speerwerferin Hussong bricht ein

Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong (Zweibrücken) befindet sich zwei Wochen vor ihrem Abflug nach Tokio noch nicht in Form. Die 27-Jährige kam auf den dritten Platz.

Nachdem sie mit 61,65 m nach fünf Durchgängen Zweite war, belegte sie im entscheidenden Durchgang der Top 3 mit 57,73 m den letzten Platz. Der Sieg ging an die tschechische Weltrekordlerin Barbora Spotakova (63,08 m).

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Nicht zu schlagen war über die 400 m Hürden Karsten Warholm. Acht Tage nach seiner Osloer Bestmarke von 46,70 Sekunden lief der Norweger 47,08. Vierter wurde Olympiastarter Constantin Preis (Sindelfingen), der in 49,49 knapp eine Sekunde über seiner Saison-Bestzeit blieb (48,60).

Für Jahres-Weltbestzeiten sorgte ein afrikanisches Trio. Weltmeister Timothy Cheruiyot (Kenia) schob sich mit der Siegerzeit von 3:28,28 Minuten an die siebte Stelle der "ewigen" Bestenliste über 1500 m. Er näherte sich dem Weltrekord des Marokkaners Hicham El Guerrouj bis auf 2,28 Sekunden an.

Diamond League als Olympia-Härtetest

Der London-Olympiazweite Nijel Amos (Botswana) setzte sich im Schlussspurt über 800 m gegen den Kenianer Emmanuel Korir (1:43,04) durch, und über 3000 Hindernis war der erst 20 Jahre alte WM-Zweite Lamecha Girma (Äthiopien) in 8:07,75 Minuten nicht zu schlagen.

Monaco ist die sechste und damit vorletzte Station der Diamond League vor Olympia. Am kommenden Dienstag (13. Juli) trifft sich die Leichtathletik-Elite noch im englischen Gateshead. Insgesamt sind zwölf Meetings angesetzt, den Schlusspunkt setzt Zürich am 8. und 9. September.

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