SGE angriffslustig: „Nicht begrenzen“

SGE angriffslustig: „Nicht begrenzen“
SGE angriffslustig: „Nicht begrenzen“

Europa-League-Champion Eintracht Frankfurt will sich in der Restsaison keinesfalls auf dem furiosen Jahr 2022 ausruhen. „Die Karten werden neu gemischt. Für das Gewesene kriegen wir nichts mehr. Sondern nur für das, was kommt“, sagte Vorstandssprecher Axel Hellmann auf der Jahresauftakt-Pressekonferenz: „Die Trauben hängen nicht niedriger, sondern mit Blick auf die anstehenden Aufgaben sogar höher.“

Es gebe "immer Luft nach oben", ergänzte Sportvorstand Markus Krösche: "Wir dürfen uns nicht auf dem ausruhen, was wir erreicht haben. Im Fußball geht es schnell auch in eine andere Richtung." Im Verein dürfe keiner "zufrieden sein. Es geht darum, anspruchsvolle Ziele zu formulieren. Wir wollen das Maximum erreichen und uns nicht nach oben begrenzen. Wir wollen Grenzen verschieben." Es gehe darum, als Klub "das nächste Level zu erreichen".

Dazu gehören auch strukturelle Dinge wie der zuletzt angeschobene Ausbau der Stehplätze in der Nordwestkurve, durch den die Stadionkapazität von 51.500 auf knapp 60.000 erhöht wird. Die neue Kapazität könne wohl mit Beginn der kommenden Saison genutzt werden, berichtete Hellmann: "Wir sind richtig gut im Zeitplan."

Die Eintracht startet am Samstag (15.30 Uhr/Sky) mit einem Heimspiel gegen Schlusslicht Schalke 04 in die Restsaison. Für die erste englische Woche seien „neun Punkte das Ziel“, so Krösche.