"Abnutzungskampf": Frankfurt bangt um Hinteregger

SID
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"Abnutzungskampf": Frankfurt bangt um Hinteregger
"Abnutzungskampf": Frankfurt bangt um Hinteregger

Bundesligist Eintracht Frankfurt bangt vor dem Heimspiel gegen Union Berlin weiter um den Einsatz von Abwehrchef Martin Hinteregger.

"Er hat individuell trainiert", sagte Trainer Adi Hütter am Donnerstag auf der Pressekonferenz: "Ich denke, es wird ein Wettlauf mit der Zeit, ob es sich bis zum Spiel am Samstag ausgeht." Der Österreicher hatte schon das letzte Spiel in Leipzig (1:1) wegen einer leichten Zerrung der Faszie des linken Oberschenkels verpasst.

Verzichten muss die Eintracht am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) in der Defensive definitiv auf die verletzten Erik Durm und Almamy Toure sowie den gesperrten Tuta, auch Mittelfeldspieler Amin Younes wird nach seiner fünften Gelben Karte fehlen. Für Hütter ist die Partie gegen Union der Auftakt "in den Monat der Wahrheit". Ab sofort seien "alle Spiele Endspiele", sagte der 51-Jährige.

Gegen die nur sechs Punkte hinter der Eintracht liegenden Berliner rechnet er mit einem "Abnutzungskampf". Die Köpenicker seien ein "sehr unangenehmer Gegner", sagte der Österreicher: "Sie sind taktisch unheimlich diszipliniert. Sie sind unangenehm zu spielen, weil sie die laufstärkste Mannschaft der Liga sind, sehr körperbetont und doch gut Fußball spielen. Mit ihrer Kopfballstärke sind sie gerade bei Standards sehr gefährlich."