Frankfurt macht Bayern zum Tabellenführer

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Frankfurt macht Bayern zum Tabellenführer
Frankfurt macht Bayern zum Tabellenführer

Ausgerechnet Ex-Trainer Oliver Glasner hat mit seinem neuen Klub Eintracht Frankfurt den VfL Wolfsburg von der Tabellenspitze gestürzt. 

Die noch sieglosen Hessen erkämpften beim bisherigen Spitzenreiter ein überraschendes 1:1 (1:0)-Unentschieden und verließen damit zumindest Relegationsplatz 16.

Für den Frankfurter Führungstreffer sorgte Sam Lammers in der 38. Minute. Der Angriffsspieler war nach Vorarbeit von Filip Kostic per Direktabnahme erfolgreich. Für den Ausgleich sorgte VfL-Torjäger Wout Weghorst (70.) per Abstauber.

Frankfurts Torschütze ärgerte sich über die ungenutzte Chance auf den ersten Saisonerfolg: „Wir haben vor der Pause viel investiert und hätten das zweite Tor machen können, das hätte es uns leichter gemacht. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir dann nachgelassen und sind dadurch in die Schwierigkeiten gekommen“, fasste der Niederländer am DAZN-Mikrofon die Begegnung nach „einer guten und einer schlechten Halbzeit“ zusammen.

Glasner zufrieden: „In Wolfsburg ist es nicht so einfach“

Glasner verortete die Frankfurter Schwächen vor allem vor dem gegnerischen Tor. „Am Ende des Tages werden die Spiele im Strafraum entschieden und da lassen wir zu viel liegen“, meinte der Österreicher. Dennoch sieht der Trainer sein Team mit der neuformierten Offensive auf dem „richtigen Weg“. „Hier in Wolfsburg ist es nicht so einfach zu spielen und vor allem zu gewinnen. Deswegen ist der Punkt verdient, weil wir eine kämpferisch Leistung gebracht haben“, führte Glasner aus.

Bei den Gastgebern, die nun punktgleich mit dem neuen Spitzenreiter Bayern München Tabellenzweiter sind, herrschte überwiegend Unzufriedenheit. „Unser Ziel waren drei Punkte. Wenn wir unsere Chancen besser nutzen, hätten wir gewinnen müssen, denn insgesamt waren wir die bessere Mannschaft“, meinte Weghorst. Ähnlich analysierte Maximilian Arnold die Partie: „Wir hätten heute zwei, drei Tore schießen müssen. Deswegen ist es sehr ärgerlich, nur mit einem Punkt dazustehen.“

Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel zeigte sich trotzdem mit dem Auftreten der Wölfe zufrieden. „Ich bin stolz auf die Art und Weise, wie wir gespielt haben. So macht das Spaß“, sagte der Niederländer.

Weghorst trifft früh die Latte

Vor dem Frankfurt-Spiel reagierte van Bommel auf die Belastung durch die Champions-League-Woche und wechselte auf mehreren Positionen. Unter anderem fand sich U21-Europameister Riedle Baku zunächst auf der Reservebank wieder.

Vor 9.266 Zuschauern erwischten die Norddeutschen den besseren Start mit den klareren Torgelegenheiten. Rechtsverteidiger Kevin Mbabu verzog in aussichtsreicher Position (12.), vier Minuten später traf Torjäger Weghorst per Kopfball die Querlatte. Ein erster erfolgversprechender Angriff der Gäste in der 24. Minute beendete diese Spielphase. VfL-Torhüter Koen Casteels war bei einem Kopfball von Lammers gefordert.

Van Bommel reagiert in der Pause

Angekurbelt von Daichi Kamada und Kostic wurden die Frankfurter Offensivbemühungen nun zusehends zielstrebiger. Sieben Minuten vor der Eintracht-Führung stoppte Mbabu auf der rechten Seite den antrittsstarken Kostic in letzter Sekunde. Der bis dahin eher schweigsame Glasner, im Sommer durchaus in Unfrieden vom VfL geschieden, trieb seine neuen Schützlinge nun lautstark nach vorne.

In der Halbzeitpause reagierte van Bommel auf den Rückstand und ersetzte Renato Steffen bei dessen 100. Bundesligaspiel durch den offensivstärkeren Lukas Nmecha. Am Ablauf der Begegnung in der Volkswagen-Arena änderte dies vorerst wenig. Die Partie blieb weitgehend ausgeglichen, unterbrochen nur durch eine weitere vergebene Großchancen von Weghorst (56.).

Doch zum Schwung der ersten 20 Spielminuten fanden die Wölfe weiterhin nicht zurück. Erst nach reichlich einer Stunde wuchs wieder der Druck auf das Frankfurter Tor.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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