Frau rettet Schwein von der Straße – und bewahrt es vor einem schlimmen Schicksal

Antonia WallnerFreie Autorin
Yahoo Nachrichten Deutschland

Eine Passantin entdeckt ein herrenloses Schwein in der Nähe eines Viehauktionshauses. Sie nimmt es bei sich zu Hause auf – und rettete das Tier wohl vor seinem schrecklichen Schicksal.

Schweine sind niedliche und auch kluge Tiere. (Bild: Getty Images)
Schweine sind niedliche und auch kluge Tiere. (Bild: Getty Images)

Als Erin Insinga von einer Freundin hörte, dass ein Schwein in ihrer näheren Umgebung umherirrte, beschloss die US-Amerikanerin, dass sie sich das näher ansehen musste. Also ging sie raus, um das Tier zu suchen.

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"Es war wirklich sehr, sehr kalt und nass und stockfinster", sagte Insinga gegenüber der “Huff Post“.

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In dieser Nacht hatte sie kein Glück. Doch Insinga gab nicht auf. Sie spürte, dass das Schwein ihre Hilfe brauchte. Fünf Tage später gelang es dann der ehrgeizigen Amerikanerin mit ein paar Freiwilligen das Tier einzufangen und in ein Tierheim zu bringen. Ihnen drängte sich die Frage auf: Woher kam das Schwein überhaupt?

Unterm Hammer ausgebüxt

Die Antwort fanden sie im Ohr des Tieres. Dort war ein Schild befestigt, dass man in Viehauktionshäusern verwendet. Also war Myles – so nannte Insinga das Schwein – wohl von dort ausgebüxt. Und war damit wohl einem schlimmeren Schicksal entkommen. Denn die Tiere, die Interessenten bei Viehauktionen ersteigern, werden in den meisten Fällen geschlachtet.

Stattdessen kann Myles das Leben als freies Schwein genießen. Mit ein paar Annehmlichkeiten: Er wird an einem Geschirr spazieren geführt und bekommt viel leckeres Fressen.

“Er liebt Pizza Funghi und Kracker. Eigentlich alle Kohlenhydrate“, meint seine Finderin. Zwar liebt sie den kleinen Kerl, aber leider kann Insinga Myles nicht auf Dauer im Tierheim lassen. Er braucht einen Platz, wo er Freigang hat und sich austoben kann.

Schließlich fand sich ein neuer Besitzer: “Eine wundervolle Dame mit einer Farm hat ihn adoptiert. Das schien wie die perfekte Gelegenheit.“ Insinga hofft, dass Myles Geschichte die Menschen zu mehr Achtsamkeit animiert und dass Tiere “nicht einfach nur gegessen werden können.“

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