Frauenfußball: Bayern geht in Paris unter

Trotz "Glücksbringer" Uli Hoeneß sind die Fußballerinnen von Bayern München im Viertelfinale der Champions League krachend gescheitert.

Trotz "Glücksbringer" Uli Hoeneß sind die Fußballerinnen von Bayern München im Viertelfinale der Champions League krachend gescheitert.

Vor den Augen des Klub-Präsidenten verloren die Münchnerinnen das Rückspiel bei Paris St. Germain am Mittwoch mit 0:4 (0:3). Das Hinspiel hatte der Bundesligist mit 1:0 gewonnen.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle brachte sich im Pariser Prinzenpark mit unnötigen Fehlern um ihre Chance auf das Halbfinale. Schon in der vierten Minute war der Vorsprung aus dem Hinspiel dahin, drei Münchnerinnen griffen nicht ein, als Marie-Laure Delie zur Führung traf.

Die Brasilianerin Cristiane (12./52.) und Shirley Cruz Trana (42.) schossen die Gastgeberinnen dann endgültig ins Halbfinale. Bei Cruz Tranas Treffer zum vorentscheidenden 3:0 hatte sich Carina Wenninger einen folgenschweren Ballverlust vor dem eigenen Strafraum geleistet.

Auch Wolfsburg raus

Hoeneß hatte schon das Hinspiel im heimischen Grünwalder Stadion von der Tribüne aus verfolgt. Am Mittwoch reiste der 65-Jährige dann nach Paris, um nach einem Mittagessen mit PSG-Vorstandsmitglied Philippe Boindrieux das Spiel der Bayern-Frauen zu verfolgen.

Auch für den VfL Wolfsburg kam das Aus. Der Pokalsieger gewann bei Olympique Lyon mit 1:0 (0:0), hatte in der Vorwoche zu Hause aber ein 0:2 (0:0) gegen die Französinnen kassiert. Caroline Hansen traf kurz vor Schluss per Foulelfmeter für die Gäste (82.), der dringend benötigte zweite Treffer fiel nicht mehr. Anna Blässe sah in der Nachspielzeit Gelb-Rot (90.+5).

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