Freddie Spencer über Spa-Francorchamps: "Meine Lieblingsstrecke"

Mario Fritzsche
motorsport.com

Im Rennkalender der DTM feiert der Circuit de Spa-Francorchamps in diesem Jahr ein überraschendes Comeback nach 15 Jahren. In den Rennkalendern der Formel 1 und der Langstrecken-Weltmeisterschaft für Autos (WEC) ist die oft als "Ardennen-Achterbahn" bezeichnete Rennstrecke ohnehin fester Bestandteil.

In den Jahren 1949 bis 1990 gehörte Spa mit einer einzigen Ausnahme (1980) jährlich auch zum Rennkalender der Motorrad-Weltmeisterschaft. Freddie Spencer, der heute Vorsitzender der MotoGP-Rennkommissare ist, ging in Spa noch selbst an den Start.

Mehr noch: "Fast Freddie" hat in Spa drei 500er-Siege und einen 250er-Sieg erzielt, darunter 1983 (Titelfoto) sein erster WM-Sieg überhaupt. "Das ist mit Abstand meine Lieblingsstrecke", schwärmt Spencer.

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MotoGP-Bikes vorerst wohl nicht in Eau Rouge & Co., andere Rennbikes aber schon LAT

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Auf die Frage, ob die sieben Kilometer lange Rennstrecke auch für moderne MotoGP-Bikes geeignet wäre, antwortet Spencer: "Das Problem ist, dass die Barrieren in einigen Bereichen wie etwa La Source und Eau Rouge zu dicht an der Strecke stehen. Abgesehen davon ist es aber natürlich eine wunderschöne Rennstrecke."

Ein Spa-Comeback im Rennkalender der Motorrad-WM wird es somit - wenn überhaupt - wohl erst nach größeren Umbauten geben können. Das heißt aber nicht, dass es in Spa bis auf Weiteres keine Motorradrennen geben wird. Denn die Motorrad-Langstrecken-WM (EWC) fährt 2022 eben dort ein 24-Stunden-Rennen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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