Freddie Spencer: "Auf Yamaha habe ich gelernt, Rennen zu fahren"

Juliane Ziegengeist
motorsport.com

Freddie Spencer feierte seine größten Erfolge in der Motorrad-WM zwar mit Honda. Seine ersten Rennkilometer spulte er aber mit einer Yamaha ab: Bei seinem Grand-Prix-Debüt 1980 in Zolder fuhr der US-Amerikaner eine Yamaha TZ500.

Danach stieg er auf Honda um und bestritt 1982 mit der NS500 seine erste volle Saison im neuen Werksteam des japanischen Herstellers. Nur ein Jahr später feierte er als bis dahin jüngster Fahrer in der Geschichte seinen ersten von drei WM-Titeln. Erst 30 Jahre später rang ein gewisser Marc Marquez ihm diesen Altersrekord ab.

Heute auf den Vergleich zwischen Yamaha und Honda angesprochen, sagt Spencer: "Wenn ich heute auf eine Honda aus meiner Ära steige, und das passiert häufiger, da ich regelmäßig an historischen Rennen teilnehme, fühlt es sich sofort vertraut an."

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Doch auch mit der Yamaha verbindet er viele gute Erinnerungen. "Die Yamaha meiner Zeit hat es uns Fahrern ermöglicht, unsere Fähigkeiten zu entwickeln", hebt der 58-Jährige hervor. "Egal, ob es wir von der TZ250, der 750er oder der TA125 reden. Darauf habe ich gelernt, Rennen zu fahren." 1973/74 gewann er damit erste Amateurrennen.

Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn Spencer sagt: "Ich fühle ich mich mit beiden Fabrikaten wohl. Aber natürlich war ich an der Entwicklung bei Honda viel stärker beteiligt." Erst bei seinen Comeback-Versuchen 1989 und 1993 kehrte er zu Yamaha zurück und bestritt auf der YZR500 einige Rennen, jedoch ohne großen Erfolg.

Mit Bildmaterial von Dorna.

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