Trotz weniger Zuschauer - Kyrgios kritisiert French Open

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Die Veranstalter der French Open (27. September bis 11. Oktober) haben bei der Rückkehr der Fans auf die Tribünen einen herben Rückschlag kassiert.

Wie die Polizeipräfektur Paris am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, dürfen nur 5000 Zuschauer pro Tag auf die Anlage, nicht wie ursprünglich geplant 11.500.

Gründe dafür seien die sich verschlechternde Corona-Situation im Land und die derzeitigen Vorschriften der französischen Regierung, die öffentlichen Versammlungen auf 5000 Personen begrenzen.

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Die Veranstalter der French Open hatten Anfang September zunächst verkündet, insgesamt 11.500 Zuschauer pro Tag auf der Anlage zuzulassen zu wollen. Unterteilt werden sollte das Turnier in drei voneinander unabhängige Cluster rund um den Court Philippe Chatrier (Fassungsvermögen: 15.000), den Court Suzanne Lenglen (10.000) und den Court Simonne Mathieu (5000). Auf Lenglen und Chatrier sollten jeweils 5000 Zuschauer zugelassen werden, auf Mathieu 1500.

Kyrgios kritisiert French-Open-Orgainsatoren

Zuvor hatte sich bereits Nick Kyrgios zu den Plaungen der French Open geäußert und seine Teilnahme an dem Turnier in diesem Jahr in Frage gestellt: "Ich werde höchstwahrscheinlich nicht spielen, da die Zahlen (Coronainfenktionen, Anm.d.Red.) dort zunehmen. Ich fühel mich nicht wohl dabei, dorthin zu gehen und zu spielen."

Vor allem die Planungen mit großen Zuschauerzahlen geben dem Australier zu denken. "Es ist schlichtweg enttäuschend zu sehen, wie sehr sie die Augen vor der Entwicklung verschließen", erhob er im Gespräch mit News Corp schwere Anschuldigungen gegen die Turnierorganisatoren.

Insgesamt werden im Laufe des 15 Tage dauernden Grand Slams nun nur bis zu 75.000 Fans kommen können - ein Bruchteil der 520.000, die 2019 auf den Rängen waren. Der französische Tennisverband FFT wollte sich auf Anfrage von AFP zunächst nicht äußern.

In der Nähe der Anlage im Bois de Boulogne wird der Verband zwei Hotels anmieten, die ausschließlich den Spielern und ihren Betreuern zur Verfügung stehen. "Alle müssen in diesen Hotels wohnen, es wird keine Ausnahmen geben", sagte Jean-Francois Vilotte, der Generaldirektor des Verbandes, Anfang September.

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