Zu sehr topgestylt! Friseurverband attackiert Fußballer

SPORT1
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Mancher präsentiert sich in diesen Tagen wie aus dem Ei gepellt: Neuer Schnitt, neuer Farbe - oder einfach nur top frisiert trotz Corona:

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks hat in einem Offenen Brief an DFB-Präsident Fritz Keller den Profifußball zur Solidarität im Lockdown aufgerufen und das Styling-Verhalten der Spieler kritisiert.

"Der Unmut gegenüber topgestylten Fußballern und in der Folge Kundenanrufen, die zu Schwarzarbeit und Regelverstößen wie Hausbesuchen überreden wollen, wächst", heißt es in dem Schreiben.

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Es hat sich dabei nicht nur Wut über Ungleichheit aufgestaut, sondern auch Sorge um die ganze Zunft: Frischfrisierte Fußball-Stars setzten eine gesamte Branche unter Druck, so der Verband weiter.

Friseur-Verband kritisiert Fußball-Profis

Mehr noch: Man habe mit großer Verwunderung an den vergangenen Spieltagen festgestellt, dass ein Großteil der Fußballprofis sich mit frischgeschnittenen Haaren auf dem Platz präsentierten.

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"Einrasierte Scheitel, auf wenige Millimeter getrimmtes Nacken- und Schläfenhaar, saubere Konturen. Frisuren, die nur professionelle Friseurinnen und Friseure mit Profi-Equipment schneiden können", kritisiert der Verband.

Denn: Die rund 80.000 Salons des deutschen Friseurhandwerks sind seit dem 16. Dezember 2020 im Zuge der Pandemiebekämpfung geschlossen.

Seitdem haben sich die Existenzängste in dem Meisterberuf noch mehr zugespitzt. Mitarbeiter beziehen Kurzarbeitergeld - Friseuren, die gegen Corona-Auflagen verstoßen, drohen hohe Bußgelder.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)