Deutscher Triathlon-Star pulverisiert eigene Weltbestzeit

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Deutscher Triathlon-Star pulverisiert eigene Weltbestzeit
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Weltrekordversuch geglückt!

Jan Frodeno hat die klassische Langstreckendistanz im Allgäu in außergewöhnlichen 7:27:53 Stunden absolviert und das Duell Mann gegen Mann gegen Lionel Sanders gewonnen. Damit blieb er als erster Athlet unter siebeneinhalb Stunden. (Alles Wichtige zum Triathlon)

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"Ich bin sprachlos, davon habe ich geträumt", sagte der Kölner nach der Zielankunft, "es ist unglaublich. Es war so hart, so kalt, so regnerisch. Im Moment bin ich ein gebrochener Mann."

Erschwerte Bedingungen im Allgäu

Trotz des anhaltenden und teilweise heftigen Regens unterbot Frodeno seine bisherige Weltbestzeit von vor rund fünf Jahren. Diese Bestmarke aus dem Jahr 2016 in Roth lag bei 7:35:39 Stunden. Die neue Zeit ist allerdings noch nicht offiziell als Weltrekord anerkannt.

Am Sonntagmorgen um kurz nach 9 Uhr war der Zweikampf über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen gestartet. Frodeno setzte sich bereits kurz nach dem Start im Wasser vom Kanadier Sanders ab.

Das Schwimmen absolvierte Frodeno in 45:58 Minuten mit einem Vorsprung von fünf Minuten auf Sanders (50:58 Minuten).

Auch auf dem Rad machte der Deutsche direkt weiter Druck. Insgesamt nahm Frodeno seinem Herausforderer mit dem Bike rund fünf Minuten ab. Während er 3:55:22 Stunden für das Radfahren benötige, lag die Zeit von Sanders bei 4:00:26.

Neue Bestzeit trotz Schreckmoment

Einen kurzen Schreckmoment gab es für Frodeno zwischenzeitlich beim Laufen. Beim ersten Stadiondurchlauf stürzte der dreimalige Hawaii-Champion auf dem klitschnassen Untergrund und fasste sich im Anschluss kurz an die linke Hüfte. Doch der Triathlet biss auf die Zähne und nahm direkt wieder Tempo auf.

Lionel Sanders konnte dem Tempo des gebürtigen Rheinländers nicht folgen. Er kam dennoch mit einer persönlichen Bestzeit, nach 7:43:30 Stunden, ins Ziel.

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