Wie in Fußball-Bundesliga: Silverstone denkt über Papp-Zuschauer nach

Norman Fischer
motorsport.com

Borussia Mönchengladbach hat in der Fußball-Bundesliga vorgemacht, wie bei Geisterspielen zumindest ein bisschen Zuschaueratmosphäre aufkommen kann. Weil aktuell keine Zuschauer im Stadion sein dürfen, verhilft man sich mit Papp-Aufstellern, die an deren Stelle auf den Tribünen sitzen. Auch in Silverstone zieht man eine solche Aktion für die Formel-1-Rennen in Erwägung.

"Wir haben uns Dinge angeschaut, und nicht wenige versuchen mir interessante Ideen zu verkaufen. Vor allem Druckunternehmen wollen das Papp-Publikum aus der Bundesliga nachmachen", sagt Geschäftsführer Stuart Pringle der 'BBC' und steht dem Vorschlag offen gegenüber: "Das ist großartig und ich bin dafür."

Silverstone wolle seine Beziehung mit den Fans aufrecht halten und sie trotz Geisterrennen bestmöglich in den Event involvieren. "Wenn es einen praktischen Weg dafür gibt, sei es über eine Videowand oder Papp-Zuschauer auf den Tribünen, dann schauen wir uns das absolut an", sagt er.

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Borussia Mönchengladbach hatte seinen Fans die Möglichkeit gegeben, für 19 Euro einen Papp-Kameraden von sich zu erwerben. Nach Abzug der Herstellungskosten, mit denen man lokalen Betrieben hilft, gehen die restlichen Einnahmen an Stiftungen. Der Verein selbst erzielt damit keinen Gewinn, wie es heißt.

Silverstone soll am 2. und 9. August zwei Formel-1-Rennen hinter verschlossenen Türen abhalten.

Mit Bildmaterial von Borussia Mönchengladbach (Twitter).

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