Fußball Schweiz: Marc Janko nach Cup-Fight schwer in der Kritik

Mit einem hart umkämpften 3:1-Erfolg gegen Underog Winterthur zog der FC Basel ins Finale des Schweizer Cups ein. Für Aufregung sorgten aber Marc Janko und der Unparteiische.

Mit einem hart umkämpften 3:1-Erfolg gegen Underog Winterthur zog der FC Basel ins Finale des Schweizer Cups ein. Für Aufregung sorgten aber Marc Janko und der Unparteiische.

Es läuft die 51. Minute im Halbfinale des Schweizer Cups zwischen Winterthur und dem FC Basel, als Marc Janko von Winterthur-Captain Patrik Schuler hart aber fair im Strafraum vom Ball getrennt wird. Dennoch entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Eine klare Fehlentscheidung, die den großen Favoriten schließlich auf die Siegerstraße bringen sollte.

Der Unmut bei den Winterthurern war nach dem Spiel, das schließlich 1:3 verloren ging, groß. "Ich spiele ganz klar den Ball. Ich finde es sackschwach von Janko, dass er den Fehler gegenüber dem Schiri nicht zugibt", schimpfte Schuler nach Schlusspfiff in Richtung des ÖFB-Stürmers. (Ein Video der strittigen Elferszenen gibt es hier)

Janko hat ein reines Gewissen

Janko selbst beteuert seine Unschuld: "Ich werde am Knöchel getroffen. Ob Schuler vorher oder nachher den Ball trifft, kann ich nicht beurteilen. Das habe ich auch dem Schiri gesagt. Es ist mir klar, dass ich jetzt der Buhmann bin."

Auch der Unparteiische, der vom Schweizer Blick zum schwächsten Mann auf dem Platz abgestempelt wurde, meldete sich zu Wort und verteidigte seinen Elferpfiff. "Schuler trifft mit gestrecktem Bein Janko in der Kniekehle. Für mich ist das ein Penalty", so Schiedsrichter Sascha Amhof, der auch klarstellt: "Ich würde wieder gleich entscheiden."

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen