Für Hunde Kekse backen? So geht's!

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Weihnachten ist noch weit weg und die Ich-backe-Brot-weil-wegen-Corona-Phase ist auch langsam vorbei. Was also jetzt anstellen? Wie wäre es, wenn wir den treuesten Tieren der Welt - unseren Hunden - eine Freude machen und für sie den Backofen anwerfen?

Schmeckt unwiderstehlich gut: Selbstgemachte Hundekekse. (Bild: Getty Images)
Schmeckt unwiderstehlich gut: Selbstgemachte Hundekekse. (Bild: Getty Images)

Für Hunde backen? Echt jetzt? Ja, doch, das geht sogar super gut. Das liegt zum einen daran, dass Hunde keine Feinschmecker sind und auch noch dankbar sind, wenn die Kekse so semi-gut geworden sind. Zum anderen ist es auch gar nicht so schwer und kann eine Menge Spaß machen.

Natürlich kann man die Kekse auch im Laden kaufen, aber der Sinn beim Backen ist doch gerade der Spaß. Und wenn einem das Herz nicht aufgeht, wenn der Vierbeiner die selbst gemachten Kekse verschlingt, dann wissen wir auch nicht mehr weiter.

Also: Wir brauchen ein Rezept - oder besser gleich zwei. Dafür gilt: Finger weg von Zucker, Schokolade, Kakao, Backpulver und dem ganzen Kram, den wir Menschen normalerweise in Kekse packen.

Fleisch ist natürlich klasse, dann halten die Kekse allerdings nicht so lange wie gewollt. Und wenn es nur als Snack dient, sind Hunde manchmal auch ohne Fleisch zufrieden. Deshalb hier zwei Rezepte, eines vegetarisch, eines mit Fleisch.

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Mit Fleisch: Leberwurst-Kekse

Was wir brauchen: 250g Leberwurst, 1 Ei Größe M, 550g Haferflocken, 300g Hüttenkäse, 100ml Sonnenblumenöl.

Wie es geht: Alle Zutaten vermischen und dann etwas abkühlen lassen, idealerweise für 60 - 90 Minuten im Kühlschrank. Anschließend den Teig auf seine Konsistenz prüfen. Wenn es zu flüssig ist, noch etwas Haferflocken beimengen.

Jetzt ganz klassisch den Teig ausrollen und anschließend mit den Ausstechern der Wahl bearbeiten. Wichtig ist dabei, dass der Teig wirklich dünn ausgerollt ist - als Orientierung dient zum Beispiel der aufgelegte Zeigefinger, höher sollte der Teig nicht sein.

Der ausgestochene Teig kommt dann in den Ofen und wird bei 160 Grad Umluft für etwa eine halbe Stunde gebacken. Je nach Ofen kann die Zeit variieren, bis die Kekse richtig trocken sind. Deshalb gerne anstechen und das Innenleben vor dem Herausnehmen überprüfen.

Ohne Fleisch: Kekse mit Obstbrei

Was wir brauchen: 300g Weizenvollkornmehl, 120g Haferflocken, 1 Ei, Obstbrei nach Wahl, Sonnenblumenöl

Wie es geht: Wieder alle Zutaten vermengen - backen für Hunde ist einfach - und den Teig etwas stehen lassen. Hier ist die Konsistenz besonders abhängig von der Wahl des Breis. Deshalb gerne etwas experimentieren, was das genaue Verhältnis angeht.

Es empfiehlt sich besonders Babybrei mit Apfel, Banane oder Birne, weil diesen nur wenig Zucker beinhalten. Wer will, kann natürlich auch selbst aus Äpfeln Mus herstellen und das mit wenig Honig versüßen.

So oder so sollte am Ende ein sehr zäher Brei entstehen, den man gut ausrollen kann. Dann wieder ausstechen und die Stücke bei 160 Grad in den Backofen legen. Dieses Mal kann es etwas länger dauern, nach ca. 45 Minuten sollten die Kekse aber richtig schön hart sein - so mögen es unsere tierischen Freunde.

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Die Kekse sollten mit Fleisch nicht länger als ein paar Tage im Kühlschrank aufgehoben werden. Die zweite Variante kann aber durchaus für zwei bis drei Wochen in einem kühlen Behälter gelagert werden. Zur Vorsicht aber vor dem Geben doch selbst kurz eine Qualitätskontrolle auf Geruch und Konsistenz durchführen.

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