Gangsterpizza: Capital Bra bringt eigene Pizzen auf den Markt

Moritz PiehlerFreier Autor
Yahoo Finanzen
Rapper Capital Bra bringt seine eigene Pizza auf den Markt. (Symbolbild: Getty)
Rapper Capital Bra bringt seine eigene Pizza auf den Markt. (Symbolbild: Getty)

Ob er die Idee aus dem Kiffer-Klassiker “Lammbock” entliehen hat? Jedenfalls bringt Rapstar Capital Bra jetzt seine eigene Pizza auf den Markt, Geheimzutat der “Gangstarella”: Hanfsoße.

Wie die Rap-Crew Antilopen Gang scheint “Bratan” daran zu glaube, dass uns Pizza retten kann. Jedenfalls entwickelte der geschäftstüchtige Capital Bra gemeinsam mit seinem Label Universal Music ein neues Produkt des seutschen Lieblingsessens. Zwei Sorten gibt es zunächst und zu kaufen gibt es die Pizzen mit Rindersalami oder Grillgemüse bei den großen Supermarktketten Rewe, Edeka und Kaufland bereits seit dem vergangenen Montag.

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Gebürtig heißt der Rapper eigentlich Vladislav Balovatsky und hat ukrainische Wurzeln. Das Land ist nicht gerade für seine schmackhaften Pizzen bekannt, wie er freimütig in dem witzigen Werbeclip einräumt, der passend zum Style produziert wurde: “Sie muss schmecken, als ob sie ein Italiener gemacht hat. Und ich bin Ukrainer, aber sie muss trotzdem so schmecken!” Das Video, das am Freitag online ging, sammelte auf Youtube bereits über 1,2 Millionen Klicks, gewöhnliche Zahlen für den erfolgsverwöhnten Capi, der schon mehrere Alben an der Spitze der Charts platzieren konnte. Diesmal aber stellte er nicht seinen neuesten Song vor, sondern eben die Hanf-Pizza. Viel Belag solle die Pizza haben, “nicht wie bei den anderen, einfach raufklatschen” gibt Capital Bra als Pizza-Konzernchef als Anweisung.

Der Produktname: Programm. “Gangstarella” heißt die Marke, die den Tiefkühlpizzamarkt revolutionieren soll. Die #Teamcapi-Pizzen kosten 3,99 Euro, das Cover, das je nach Interpretation einen imaginären Joint oder einfach eine Schmackhaftsbekundung zeigt, hat der brasilianische Pop-Art-Illustrator Butcher Billy entworfen.

Ein kleines Video zeigt den Rapper dann selbst beim Pizza-Shoppen im Supermarkt.

Wie erfolgreich Rapper mit solchen Nebenprodukten sein können, zeigen vor allem die großen Vorbilder aus den USA, die eigene Kleidung, Sektmarken oder Kopfhörer produzieren und damit ein Vermögen jenseits der Musik verdienen. Auch Kollege Haftbefehl hat sich mit seinen “Brudiletten” schon an diesem Geschäftsmodell versucht. Nun also Capital Bra und seine Pizza. Er sich sicher: “Bratas, Bratinas, ich hab für Euch eine Baba-Pizza gemacht.”

Video: So schmeckt Pizza auch nochmal warm gemacht

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