Gaugisch hakt Niederlage schnell ab

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Gaugisch hakt Niederlage schnell ab
Gaugisch hakt Niederlage schnell ab

Die klare Niederlage gegen die Niederlande hakte Markus Gaugisch schnell ab und richtete den Blick nach vorne.

„Insgesamt waren die Niederlande deutlich besser, und für uns war es ein lehrreiches Spiel“, sagte der Bundestrainer der deutschen Handballerinnen nach dem 18:24 (5:13) gegen den Ex-Weltmeister: „Man sieht, dass sie uns voraus sind, was Tempo, Druck und das Passspiel angeht.“

Er werde das Spiel eingehend analysieren, sagte Gaugisch. Von seinen Spielerinnen fordert er, dass "jede einzelne an ihrer Wurfqualität arbeitet und individuell besser wird". Es sei jedoch nicht alles schlecht gewesen: "Nichtsdestotrotz haben wir vorne gut über den Kreis gespielt und konnten uns einige Situationen rausnehmen."

„Wir müssen uns erst finden“

Beste Werferin in der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) war am Samstag Co-Kapitänin Alina Grijseels mit sechs Treffern. Die Partie im niederländischen Almere war das zweite Spiel von Gaugisch, der das Amt in der vergangenen Woche von Henk Groener übernommen hatte.

"Es gibt schon ein paar Dinge, die wir verändert haben, und wir müssen uns erst finden", sagte Gaugisch: "Das braucht Zeit und den möglichst vollen Kader, um die Qualität im individuellen Bereich noch zu erhöhen und den Konkurrenzkampf zu schüren."

Der Blick des deutschen Teams richtet sich nun nach Ljubljana. Am Donnerstag werden in der slowenischen Hauptstadt die EM-Vorrundengruppen ausgelost. Wunschgegner hat der Bundestrainer laut eigener Aussage nicht: "Es ist ein Privileg, für Deutschland bei der Europameisterschaft aufzulaufen, und entsprechend nehmen wir alles so wie es kommt."

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