Gefürchtete Etappe bei Tour de France

Gefürchtete Etappe bei Tour de France
Gefürchtete Etappe bei Tour de France

In der vierten Etappe wurde die Tour de France endlich zur Frankreich-Rundfahrt. Der Belgier Wout van Aert gewann die erste Etappe auf französischem Boden und baute damit die Gesamtführung aus.

Der Favorit Tadej Pogacar landete nur auf dem 26. Platz und befindet sich im Gesamtklassement auf Rang drei.

Fünfte Etappe ganz entscheidend

Ein riesiges Spektakel für die Fans, eine große Chance für die Spezialisten und ein Albtraum für die leichten Kletterer: 19,4 Kilometer Kopfsteinpflaster auf den Wirtschaftswegen des Klassikers Paris-Roubaix machen die fünfte Etappe der 109. Tour de France zu einer ganz entscheidenden.

Es gilt die uralte Weisheit: Die Tour kann man heute nicht gewinnen, sehr wohl aber verlieren.

Anders als 2018, als John Degenkolb die Pave-Etappe gewann, endet der Ritt über die Holperstrecke nicht im berühmten Radstadion von Roubaix sondern im Städtchen Wallers-Arenberg.

Im Wald von Arenberg befindet sich der berüchtigtste Kopfstein-Sektor von Paris-Roubaix - bei der Tour ist dieser aber gnädigerweise ausgespart worden.

Dennoch droht gerade den Klassementfahrern, von denen viele kaum Renn-Erfahrung auf dem ungewohnten Belag haben, Zeitverlust - durch Stürze, Defekte oder schlicht dadurch, den Anschluss zu verlieren.

Eine Lücke ist auf den Paves besonders schwer zu schließen. Nach eher unspektakulären ersten 80 km steht der erste von elf Kopfstein-Sektoren an, danach geht es Schlag auf Schlag.

So können Sie die Tour de France 2022 LIVE verfolgen

Das Wirtschafts-Zentrum Lille nahe der Grenze zu Belgien ist sportlich vor allem als Heimat des fünfmaligen französischen Fußball-Meisters bekannt - 2021 unterbrach OSC Lille sensationell die Titelserie von Paris St. Germain.

Tour-Etappenort ist Lille zum 18. Mal, 2014 siegte Marcel Kittel hier zum dritten Mal binnen vier Tagen.

Arenberg ist der Name eine bedeutenden Mine im Städtchen Wallers (5600 Einwohner). Zweimal endeten dort Tour-Etappen, zuletzt siegte 2014 der Niederländer Lars Boom.

Wer sind die Favoriten der Tour?

Der ganz große Favorit auf den Gesamtsieg heißt wieder Tadej Pogacar. Der slowenische Titelverteidiger vom Team UAE Emirates ist im Normalfall kaum zu schlagen. Das Ausnahmetalent aus der Oberkrain wurde 2020 zweitjüngster Tour-Sieger der Geschichte, im Vorjahr jüngster Doppel-Champion - nun winkt der „Threepeat“.

Der 23-Jährige verbrachte den Großteil seiner Vorbereitung im Höhentrainingslager. Bei der Slowenien-Rundfahrt kehrte er ins Renngeschehen zurück - und siegte spielend.

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Mit Sport-Informationsdienst

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