Gegen die Emissionen: IOC pflanzt "Olympischen Wald"

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Gegen die Emissionen: IOC pflanzt "Olympischen Wald"
Gegen die Emissionen: IOC pflanzt "Olympischen Wald"

355.000 Bäume für das Klima: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) setzt bei seiner Bekämpfung gegen Emissionen auf einen gigantischen "Olympischen Wald". Der erste Setzling des von den Vereinten Nationen unterstützten Projekts "Great Green Wall" in der Sahel-Region in Mali und Senegal ist am Donnerstag gepflanzt worden. Bis 2024 will der Ringeorden klimaneutral werden.

"Der Klimawandel ist eine unserer größten Prioritäten und wir fühlen uns verpflichtet, unsere Emissionen auf Grundlage des Übereinkommens von Paris zu reduzieren", sagte IOC-Präsident Thomas Bach: "Der Olympische Wald wird den Gemeinden in Mali und Senegal neue Möglichkeiten bieten."

Das IOC werde 90 lokale Dörfer in den westafrikanischen Ländern unterstützen und die ökologische und ökonomische Sicherheit erhöhen, hieß es in dem Statement. Der über 2120 Hektar große Wald solle soziale, wirtschaftliche und umweltbetreffende Vorteile in die von Trockenheit geprägte Region bringen.

Der in vier Jahren fertiggestellte "Olympische Wald" wird voraussichtlich bis zu 200.000 Tonnen CO2 binden können und dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck des Ringeordens zu kompensieren. Bereits im März 2020 gab das IOC bekannt, dass alle Olympischen Spiele ab 2030 klimapositiv durchgeführt werden müssen.

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