„Gehört bestraft“: Bundestrainer attackiert Norwegen

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„Gehört bestraft“: Bundestrainer attackiert Norwegen
„Gehört bestraft“: Bundestrainer attackiert Norwegen

Deutschlands Skilanglauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder hat verärgert auf den Startverzicht der norwegischen Mannschaft beim Verfolgungsrennen am vergangenen Sonntag reagiert.

„Dass eine komplette Männer-Mannschaft absagt, ist für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar“, sagte Schlickenrieder der Sportschau. Für zukünftige Fälle forderte er Konsequenzen: „Das ist sportlich unfair - und so etwas gehört auch bestraft künftig.“ Er schlug beispielsweise finanzielle Strafen oder das Streichen von Startplätze vor.

Norwegens Team war beim Weltcup im finnischen Ruka beim Rennen über 15 Kilometer freiwillig nicht an den Start gegangen, da es ihnen schlichtweg zu kalt war.

Während des Rennens, bei dem es einen russischen Vierfachsieg gegeben hatte, herrschten Temperaturen von etwa -17 Grad Celsius. Erst wenn das Thermometer weniger als -20 Grad anzeigt, dürfen keine Läufe stattfinden.

Auch Cologna und Niskanen nicht am Start

„Es ist zu kalt. Zwar innerhalb des Reglements, aber wir möchten die Langzeitfolgen nicht riskieren“, hatten die verantwortlichen Trainer den ungewöhnlichen Schritt begründet.

Neben den Norwegern verzichteten auch einige andere Athleten, darunter der Schweizer Dario Cologna und Iivo Niskanen aus Finnland, auf ihren Start verzichtet.

Für Schlickenrieder waren die eiskalten Bedingungen keine Ausnahmesituation. „Was früher gang und gäbe war, wenn man hier Wettkämpfe macht. Man ist es halt nicht mehr gewohnt“, erklärte der ehemalige Athlet.

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