"Es geht weiter": Was macht Daniel Abt nach dem Rauswurf durch Audi?

Mario Fritzsche
motorsport.com

Für Daniel Abt waren die zurückliegenden zweieinhalb Wochen eine Achterbahn der Gefühle. Alles fing damit an, dass er seinen Rennsimulator für das Online-Rennen der Formel-E-Piloten am 23. Mai auf dem virtuellen Kurs von Berlin-Tempelhof an E-Sport-Profi Lorenz Hörzing abtrat.

Was im Rahmen der "Race at Home Challenge" von Abt und Hörzing ursprünglich als Scherz geplant gewesen war, der später hätte aufgelöst werden sollen, ging insbesondere für Abt kolossal nach hinten los. Sein Formel-E-Arbeitgeber Audi nahm die Aktion zum Anlass, dem Deutschen vorzeitig den Vertrag zu kündigen.

Ob im Motorsport oder nicht: Daniel Abt blickt zuversichtlich nach vorn

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Ob im Motorsport oder nicht: Daniel Abt blickt zuversichtlich nach vorn Motorsport Images

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"Aber auf der anderen Seite", so Abt weiter, "werde ich nicht irgend etwas im Motorsport tun, nur damit ich im Motorsport bin, es aber selber nicht mit dem Herzen mache." Denn wie der Sohn von Abt-Teambesitzer Hans-Jürgen Abt betont, "bin [ich] eben nicht so, dass ich sage, es kann für mich nur damit weitergehen".

So oder so: Daniel Abt blickt nach dem "Race at Home"-Skandal nach vorn. "Es geht weiter", ist er überzeugt und ordnet das, was er in den vergangenen zweieinhalb Wochen um seine Person erlebt hat, ein: "Es ist zwar ein Einschnitt in meinem Leben. Aber im Vergleich zu dem, was anderen Leuten täglich widerfährt, ist es einfach nichts."

Mit Bildmaterial von Audi Sport.

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