Geiger gegen Starkult: "Sind Kindsköpfe"

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Geiger gegen Starkult: "Sind Kindsköpfe"
Geiger gegen Starkult: "Sind Kindsköpfe"

Skisprung-Ass Karl Geiger hat für einen Starkult in seiner Sportart wie einst um seine Vorgänger Sven Hannawald und Martin Schmitt wenig Verständnis.

„Wir sind ganz normale Typen, die zufällig einen außergewöhnlichen Sport betreiben. Wir finden es cool, dass es auch Zuschauer interessant und faszinierend finden“, sagte der Oberstdofer kurz vor dem Start der 70. Vierschanzentournee der FAZ: „Wir sind keine Volkshelden. Wir sind ganz normale Kindsköpfe.“

Dass das Skispringen auf Zuschauer am TV wie an der Schanze weiterhin einen riesigen Reiz ausübt, kann Geiger indes völlig nachvollziehen.

Skispringen birgt große Risiken

„Es ist eine extreme und gefährliche Sportart. Dessen wird man sich immer wieder bewusst, wenn es mal zu Stürzen kommt. Es sind spannende Wettkämpfe. Der schmale Grat zwischen Erfolg und Misserfolg, die Gefahr, der Nervenkitzel und nicht zuletzt der Traum vom Fliegen - das ist schon extrem spannend“, sagte er.

Auch wenn bei der am Dienstag beginnenden Tournee zum zweiten Mal in Folge keine Zuschauer zugelassen sind, sieht Geiger seine Sportart von der Corona-Pandemie nur mäßig betroffen. „Natürlich: Die Hygienemaßnahmen, das ganze Konzept, das hat sich komplett gewandelt. Der Sport an sich hat sich nicht verändert und ist gleich geblieben“, sagte der 28-Jährige: „Zum Glück haben wir auch keine größeren Ausfälle gehabt. Man konnte letztes Jahr gut den Weltcup-Kalender und die WM durchfahen. Wir konnten unseren Sport ausüben. Natürlich ohne Publikum, was sehr schade ist.“

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