Wilde Windlotterie! Geiger wahrt nach Aufholjagd Tournee-Chance

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Beim Sieg des Norwegers Marius Lindvik erleidet Karl Geiger einen kleinen Rückschlag im Kampf um den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee.

Nach seinem 23. Rang in Durchgang eins, wo er mit unglücklichen Windverhältnissen zu kämpfen hatte, konnte der 26-Jährige allerdings im zweiten Sprung ordentlich Schadensbegrenzung betreiben und landete auf Rang acht. Zwar verlor er damit wichtige Punkte auf Tagessieger Lindvik und den Polen Dawid Kubacki, aber den bisherigen Gesamtführenden Ryoyu Kobayashi überflügelte er in der Wertung.

Damit liegt Kubacki nun in der Poleposition der Vierschanzentournee und geht als großer Favorit auf den Gesamtsieg ins letzte Springen von Bischofen. Der Norwerger Lindvik springt auf den zweiten Gesamtrang. Geiger liegt nun auf dem dritten Gesamtrang.

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"Es war heute schon echt ein zäher Tag und die Schanze ist sehr schwierig. Ich muss das jetzt erstmal in Ruhe einordnen, kann das so noch nicht beurteilen. Aber nach dem ersten Durchgang ist mir das Gesicht schon etwas runtergefallen", zieht Geiger direkt im Anschluss eine Bilanz im ZDF. "Aber es ist noch nichts vorbei. In Bischofshofen muss man jetzt alles riskieren", zeigt sich Geiger bereits wieder im Angriffsmodus.

"Ich bin aktuell in der Form meines Lebens und hoffe, dass ich das in Bischofshofen bestätigen kann. In der Gesamtwertung ist schon eine kleine Lücke zwischen mir und Kubacki. Aber ich will ihm einen Kampf im letzten Springen liefern", gibt Lindvik eine Prognose für das letzte Springen ab.

Bester Deutscher in Innsbruck ist Stephan Leyhe auf Platz fünf.

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