"Geisterhotel": So empfindet Gisdol das Quarantäne-Trainingslager

Sportinformationsdienst
Sport1

Trainer Markus Gisdol vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat den ersten Tag im Quarantäne-Trainingslager mit gemischten Gefühlen erlebt.

Es sei schon eigenartig, sagte der FC-Coach in einem Interview auf der Vereinshomepage, "du kannst nicht mehr frei entscheiden, was du machst und wo du dich hinbewegst. Es ist kein normaler Hotelaufenthalt. Es ist ja auch ein Geisterhotel."


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Die Kölner Profis sind seit Donnerstagabend in Vorbereitung auf den Restart gegen den FSV Mainz 05 am 17. Mai in einem Hotel in der Innenstadt untergebracht.

Gisdol: Bist in deiner Freiheit eingeschränkt

"Man sieht nur wenige Leute. Ob man sich daran gewöhnt, weiß ich noch nicht. Du bist in deiner Freiheit eingeschränkt – und das viel mehr als vorher", sagte Gisdol, "wir waren uns aber alle einig, dass wir alles dafür tun wollen, damit wir wieder spielen können. Dafür nehmen wir gerne einiges in Kauf."

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Zudem berichtete der 50-Jährige von anfänglichen Schwierigkeiten der Profis bei der Rückkehr ins Mannschaftstraining.


"Wenn die Kinder das erste Mal wieder auf den Spielplatz gehen, freuen sie sich genauso, wie meine Spieler. Wenn sie aber das erste Mal wieder auf die Schaukel gehen, sind sie vielleicht am Anfang noch etwas vorsichtig, aber das legt sich", so Gisdol.

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