Nach Geisterspiel-Strafe: Ungarns Außenminister schießt gegen UEFA

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Nach Geisterspiel-Strafe: Ungarns Außenminister schießt gegen UEFA
Nach Geisterspiel-Strafe: Ungarns Außenminister schießt gegen UEFA

Ungarns Außenminister Peter Szijjarto hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) hart angegriffen. Szijjarto bezeichnete den Verband auf Facebook als "erbärmliches und feiges Gremium", nachdem die UEFA das Nationalteam am Freitag wegen diskriminierender Äußerungen seiner Fans während der EM-Gruppenphase zu drei Geisterspielen verdonnert hatte.

"Es scheint, dass die UEFA weiterhin Spitzel beschäftigt, die nichts anderes zu tun haben, nur um Berichte darüber zu schreiben, was im Publikum gesagt (oder nicht gesagt) wurde", schrieb der Politiker weiter.

Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer CEDB des Kontinentalverbandes hatte Ermittlungen aufgenommen, nachdem sich ungarische Fans sowohl bei den Gruppenspielen im Juni in Budapest gegen Portugal und Frankreich als auch in München gegen Deutschland homophob sowie rassistisch geäußert hatten.

Die Strafe betrifft nur Heimspiele der ungarischen Nationalmannschaft in UEFA-Wettbewerben, nicht europäische Qualifikationsspiele für die WM 2022 in Katar. Die dritte Partie ist dabei auf zweijährige Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der ungarische Verband eine Strafe von 100.000 Euro zahlen.

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