Gislason schlägt Alarm: "Die Furcht ist konkret"

SID
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Bundestrainer Alfred Gislason macht sich nach den neuen Corona-Maßnahmen große Sorgen um die deutschen Handball-Klubs.

"Das trifft die Handballer extrem. Die Klubs werden große Probleme bekommen, wenn die ganze Saison so weitergeht", sagte der 61-Jährige am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. Im November sind alle Bundesliga-Begegnungen "Geisterspiele" ohne Zuschauer.

Der Handball lebe extrem von den Zuschauereinnahmen, betonte Gislason und lobte die Vereine für ihre Organisation.

"Sehr viele Klubs haben überragende Konzepte vorgelegt und umgesetzt. Das ist sehr gut gelaufen", betonte der Isländer.

Auch HBL-Chef Frank Bohmann hatte im SID-Gespräch bereits ein düsteres Bild gezeichnet. "Die Luft wird dünner. Ich hoffe, dass wir erstmal bis Weihnachten alle durchkriegen. Das kann ich mit Bestimmtheit aber heute noch gar nicht sagen", sagte Bohmann: "Das ist kein leeres Gerede, die Furcht und die Gefahr sind ganz konkret."