Gelbsperren für Trainer? "Der größte Schwachsinn aller Zeiten"

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In der kommenden Saison könnte es auf den Trainerbänken der Bundesliga unruhig werden.Aufgrund einer Regeländerung dürfen Schiedsrichter Trainern, Betreuern, Team-Ärtzen oder Physios Gelbe oder Rote Karten zeigen.Bereits in der dritten Liga wurde am ersten Spieltag Magdeburgs Co-Trainer Silvio Bankert mit einer roten Karte bedacht und vom DFB für ein Spiel gesperrt. Gelbe Karte für das Verlassen der CoachingzoneDoch damit nicht genug! Wie die Bild erfahren haben will, kumulieren die Gelbe Karten im Laufe der Saison. Nach drei Gelben Karten in einer Spielzeit droht einem Trainer offenbar eine Sperre. Wie das Blatt berichtet, wolle der DFB auf seiner Präsidiumssitzung am Freitag einen entsprechenden Vorschlag der DFL beschließen.Für welche Vergehen könnten Trainer eine Gelbe Karte erhalten? Der DFB wies seine Schiedsrichter an, Trainer mit Gelb zu verwarnen, wenn sie beispielsweise die Coachingzone verlassen, mit Worten und Gesten protestieren, Flaschen oder Gegenstände werfen oder etwa den Videobeweis einfordern.Vor allem für leidenschaftliche und impulsive Trainer wäre diese Regelreform ein spürbarer Einschnitt in ihrer Arbeitsweise. So sieht es auch Dusseldorf-Trainer Friedhelm Funkel, der in der Bild mit deutlichen Worten zitiert wird: "Das ist der größte Schwachsinn aller Zeiten! Damit werden wir Trainer in unseren Aufgaben und bei unserer Arbeit völlig unnötig beschnitten. Und warum das Ganze? Weil irgendjemand mal wieder eine ganz tolle Idee hatte und unbedingt was ändern wollte." Schiris sollen sich "um ihren Videokeller kümmern""Die Schiedsrichter sollten sich lieber um ihren Videokeller kümmern. Da haben sie genug mit zu tun", so Funkel weiter mit einer Prise Sarkasmus.Herthas Trainer Ante Covic hofft, dass die Schiedsrichter schnell das richtige Maß finden, denn Gelbe Karten hätten ja ein gewissen Ermessensspielraum.Neben dem Video-Assistenten könnten die Trainer-Gelbsperren in der nächsten Saison für weiteren Zündstoff sorgen.

Gelbsperren für Trainer? "Größter Schwachsinn aller Zeiten"

In der kommenden Saison könnte es auf den Trainerbänken der Bundesliga unruhig werden.Aufgrund einer Regeländerung dürfen Schiedsrichter Trainern, Betreuern, Team-Ärtzen oder Physios Gelbe oder Rote Karten zeigen.Bereits in der dritten Liga wurde am ersten Spieltag Magdeburgs Co-Trainer Silvio Bankert mit einer roten Karte bedacht und vom DFB für ein Spiel gesperrt. Gelbe Karte für das Verlassen der CoachingzoneDoch damit nicht genug! Wie die Bild erfahren haben will, kumulieren die Gelbe Karten im Laufe der Saison. Nach drei Gelben Karten in einer Spielzeit droht einem Trainer offenbar eine Sperre. Wie das Blatt berichtet, wolle der DFB auf seiner Präsidiumssitzung am Freitag einen entsprechenden Vorschlag der DFL beschließen.Für welche Vergehen könnten Trainer eine Gelbe Karte erhalten? Der DFB wies seine Schiedsrichter an, Trainer mit Gelb zu verwarnen, wenn sie beispielsweise die Coachingzone verlassen, mit Worten und Gesten protestieren, Flaschen oder Gegenstände werfen oder etwa den Videobeweis einfordern.Vor allem für leidenschaftliche und impulsive Trainer wäre diese Regelreform ein spürbarer Einschnitt in ihrer Arbeitsweise. So sieht es auch Dusseldorf-Trainer Friedhelm Funkel, der in der Bild mit deutlichen Worten zitiert wird: "Das ist der größte Schwachsinn aller Zeiten! Damit werden wir Trainer in unseren Aufgaben und bei unserer Arbeit völlig unnötig beschnitten. Und warum das Ganze? Weil irgendjemand mal wieder eine ganz tolle Idee hatte und unbedingt was ändern wollte." Schiris sollen sich "um ihren Videokeller kümmern""Die Schiedsrichter sollten sich lieber um ihren Videokeller kümmern. Da haben sie genug mit zu tun", so Funkel weiter mit einer Prise Sarkasmus.Herthas Trainer Ante Covic hofft, dass die Schiedsrichter schnell das richtige Maß finden, denn Gelbe Karten hätten ja ein gewissen Ermessensspielraum.Neben dem Video-Assistenten könnten die Trainer-Gelbsperren in der nächsten Saison für weiteren Zündstoff sorgen.

In der kommenden Saison könnte es auf den Trainerbänken der Bundesliga unruhig werden.

Aufgrund einer Regeländerung dürfen Schiedsrichter Trainern, Betreuern, Team-Ärtzen oder Physios Gelbe oder Rote Karten zeigen.


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Bereits in der dritten Liga wurde am ersten Spieltag Magdeburgs Co-Trainer Silvio Bankert mit einer roten Karte bedacht und vom DFB für ein Spiel gesperrt.


Gelbe Karte für das Verlassen der Coachingzone

Doch damit nicht genug! Wie die Bild erfahren haben will, kumulieren die Gelbe Karten im Laufe der Saison. Nach drei Gelben Karten in einer Spielzeit droht einem Trainer offenbar eine Sperre. Wie das Blatt berichtet, wolle der DFB auf seiner Präsidiumssitzung am Freitag einen entsprechenden Vorschlag der DFL beschließen.

Für welche Vergehen könnten Trainer eine Gelbe Karte erhalten? Der DFB wies seine Schiedsrichter an, Trainer mit Gelb zu verwarnen, wenn sie beispielsweise die Coachingzone verlassen, mit Worten und Gesten protestieren, Flaschen oder Gegenstände werfen oder etwa den Videobeweis einfordern.


Vor allem für leidenschaftliche und impulsive Trainer wäre diese Regelreform ein spürbarer Einschnitt in ihrer Arbeitsweise. So sieht es auch Dusseldorf-Trainer Friedhelm Funkel, der in der Bild mit deutlichen Worten zitiert wird: "Das ist der größte Schwachsinn aller Zeiten! Damit werden wir Trainer in unseren Aufgaben und bei unserer Arbeit völlig unnötig beschnitten. Und warum das Ganze? Weil irgendjemand mal wieder eine ganz tolle Idee hatte und unbedingt was ändern wollte."

Schiris sollen sich "um ihren Videokeller kümmern"

"Die Schiedsrichter sollten sich lieber um ihren Videokeller kümmern. Da haben sie genug mit zu tun", so Funkel weiter mit einer Prise Sarkasmus.

Herthas Trainer Ante Covic hofft, dass die Schiedsrichter schnell das richtige Maß finden, denn Gelbe Karten hätten ja ein gewissen Ermessensspielraum.


Neben dem Video-Assistenten könnten die Trainer-Gelbsperren in der nächsten Saison für weiteren Zündstoff sorgen.

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