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"Geld verbrannt": Irre Aussagen von United-Boss im Pub

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"Geld verbrannt": Irre Aussagen von United-Boss im Pub
"Geld verbrannt": Irre Aussagen von United-Boss im Pub

Manchester United hat - das kann man wohl ohne Übertreibung behaupten - eine enttäuschende Saison hinter sich. Geht es nach Geschäftsführer Richard Arnold haben seine Red Devils sogar einen echten „Albtraum“ durchlebt.

Der United-Boss sprach die Probleme des englischen Rekordmeisters in erstaunlicher Offenheit an. Bei einem Gespräch mit mehreren Fans gab er unter anderem massive Fehler in der Transferpolitik zu.

„Wir haben mehr als eine Milliarde Pfund ausgegeben. Wir haben mehr als alle anderen ausgegeben“, sagte Arnold dabei zunächst. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

Dann führte er aus: „Ich bin nicht begeistert von dem Punkt, an dem wir sind. Es gefällt mir nicht und ich mache mir Sorgen, wie wir das in der Zukunft angehen. Was passiert ist: Wir haben verf*****s Geld verbrannt“, sagte Arnold. Aufgenommen und veröffentlicht wurden die Aussagen offenbar von einem bei dem Gespräch anwesenden Fan, zu sehen sind sie in den Sozialen Medien.

United-Boss kritisiert Transferpolitik des Klubs

Allein wie es zu dem Treffen gekommen war, ist ungewöhnlich. Wie mehrere englische Medien berichten, hatte sich ungefähr ein Dutzend United-Fans versammelt, um vor Arnolds Haus gegen die US-amerikanischen Besitzer des Klubs, die Glazer-Familie, zu protestieren.

Arnold bekam davon im Vorfeld mit und lud die Gruppe kurzerhand zu einem Gespräch in einem Pub ein. Und sagte dann diverse Dinge, die man sonst eher selten von einem Klub-Verantwortlichen hört. Ob Arnold bewusst war, dass er aufgenommen wird, ist unklar.

Mit Blick auf den aktuellen Kader sagte der Nachfolger von Ed Woodward, den er Anfang des Jahres ersetzt hatte: „Man kann nicht auf den Trainingsplatz gehen und sagen: ‚Zeig mir die eine Milliarde Euro‘, weil wir, historisch gesehen, unser Geld nicht gut ausgegeben haben. Wir haben eine enorme Menge an Geld rausgeworfen.“

Bislang hat sich United in der aktuellen Transferperiode weitgehend ruhig verhalten, Neuzugänge sind bisher keine verkündet worden. Weil die Qualifikation für die Champions League verpasst wurde, fehlen zwar Gelder. Da mit Paul Pogba, Jesse Lingard, Edinson Cavani, Juan Mata und Nemanja Matic aber auch einige Abgänge feststünden, würden für den Sommer wichtige Mittel frei, erklärte Arnold. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

United-Boss: Wir werden Investoren brauchen

Darüber hinaus müsse man aber „etwas machen“, vor allem wenn man in ein neues Stadion und in ein neues Trainingsgelände investieren wolle: „Wir müssen Investoren reinholen.“

Die Gesprächsrunde war offenbar als Schritt zu mehr Transparenz im Umgang mit den Fans gedacht. Trotzdem erstaunt die Offenheit, mit der Arnold sich an die United-Anhänger wandte. So nahm er auch zu den Gerüchten um eine mögliche Verpflichtung von Frankie de Jong Stellung.

„Als Verein versuchen wir alles, um den Transfer zu realisieren.“, sagte der United-Boss über den Spieler des FC Barcelona. Er sei „seit Tagen wach“, um den Wechsel über die Bühne zu bringen. „Das Geld ist da. Aber es gibt Dinge, die im Weg stehen.“



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