Geldstrafen häufen sich

Sport1

Von Niklas Walkerling

Der ehemalige Seoul Dynasty Tank-Spieler Baek "Fissure" Chan-hyung schließt sich den Vancouver Titans an und kehrt damit in die Overwatch League zurück. Bevor er aber für sein neues Team spielen darf, muss er noch eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 US-Dollar begleichen. Was war passiert?

Eigentlich hat "Fissure" seine Overwatch-Karriere im Juni für beendet erklärt. Kurze Zeit später kam er in seinem privaten Stream mit Zuschauern ins Gespräch, denen er sensible Informationen zur kommenden Phase verriet: "Ich bin im Ruhestand, also kann ich es ja sagen. Für Phase Vier werden die Rollen auf 2-2-2 festgesetzt." Einige Wochen später wurden die Rollen dann tatsächlich auf 2-2-2 festgesetzt. In der Praxis bedeutet dies, dass die Rollen in einem Team nicht mehr frei wählbar sind, sondern es immer zwei Damage-Dealer, zwei Supports und zwei Tanks geben muss.

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Die Teams hatten diese Information bereits, um sich auf die kommende Phase angemessen vorbereiten zu können. Die Overwatch League nimmt es mit der Disziplin seiner Spieler sehr ernst. Da es sich hierbei um empfindliche Informationen handelte, ziehen die Verantwortlichen nun Konsequenzen. "Fissure" wird nicht gestattet sein zu spielen, bis er die Geldstrafe beglichen hat. Hierbei handelt es sich nicht um den ersten Fall von Strafzahlungen in Overwatch.

Kein Einzeltäter

Bereits mehrfach wurden Strafen in Höhe von 1.000 US-Dollar ausgesprochen, wenn Profis fremde Accounts "geboosted" haben. So wurden beispielsweise Lee "Rise" Won-Jae oder Daniel "FunnyAstro" Hathaway beim Hochspielen fremder Accounts erwischt. Während "Rise" mit einer Geldstrafe belangt wurde, ist "FunnyAstro" für 10 Spiele in der Overwatch League suspendiert worden.

Die denkwürdigste Strafe gab es für Park "Profit" Joon-yeong. Der Südkoreaner wurde zu 1.000 US-Dollar verdonnert, nachdem er während einer Live-Übertragung den Mittelfinger in die Kamera hielt.

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