George Russell: Ich kann so gut werden wie Lewis Hamilton

André Wiegold
motorsport.com

Mit seinen 22 Jahren ist George Russell einer der vielversprechendsten Talente im Formel-1-Zirkus. Der Brite fährt aktuell für Williams, das Team, das mächtig in der Krise steckt und im Jahr 2019 die rote Laterne in der Meisterschaft inne hatte.

Dennoch hat der Rennfahrer aus London das Selbstbewusstsein, um sein Talent mit dem von Weltmeister Lewis Hamilton zu vergleichen. Der Youngster glaubt, eines Tages genauso erfolgreich sein zu können, wie der sechsmalige Formel-1-Champion.

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"Ich will nicht zu arrogant sein", sagt der Brite in einem Vorstellungsvideo der Formel 1. "Ich versuche, mich auf der Strecke zu beweisen. Ich bin engagiert und sehr fokussiert. Ich gebe immer alles, was ich habe, und glaube an mich. Ich denke, dass Lewis der beste Fahrer im Feld und vielleicht sogar der beste Formel-1-Pilot aller Zeiten ist. Ich bin mir sicher, dass ich genauso gut werden kann wie er. Ich werde alles geben, um genauso weit zu kommen."

Seit seiner Kindheit ein großer Formel-1-Fan

Russell ist seit seiner Kindheit ein großer Formel-1-Fan. Als er elf Jahre alt war, klingelte sonntags früh der Wecker, weil ein Rennen der Königsklasse anstand. Im Jahr 2009 hat er Jenson Button verfolgt, der mit Brawn GP Weltmeister wurde. Das war der Zeitpunkt, als ihn die Formel 1 so richtig gepackt hat. Er begann, davon zu träumen, selbst ein Fahrer in der prestigeträchtigsten Rennserie der Welt zu werden.

George Russell liebt es, ein Formel-1-Fahrer zu sein

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George Russell liebt es, ein Formel-1-Fahrer zu sein LAT

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"Ich habe mental alles gegeben und so viel Energie darein gesteckt, um in die Formel 1 zu kommen", sagt der talentierte Rennfahrer. "Ich bin jetzt hier, das heißt aber nicht, dass ich jetzt aufhöre. Der Weg ist noch nicht zu Ende."

"Ein Formel-1-Auto zu fahren ist wie eine Fahrt auf der spannendsten, schnellsten und gefährlichsten Achterbahn der Welt", so Russell über seine Leidenschaft. "Du bist immer am Limit des Fahrzeugs. Das schlimmste daran, ein Formel-1-Fahrer zu sein, ist, die Formel 1 selbst nicht schauen zu können. Ich möchte natürlich so viele WM-Titel holen wie nur möglich und Rekorde brechen, aber dabei nicht wegen dieser Ziele abheben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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