Gewichtheben: BVDG zufrieden mit Olympia-Generalprobe

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Lesedauer: 1 Min.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
Gewichtheben: BVDG zufrieden mit Olympia-Generalprobe
Gewichtheben: BVDG zufrieden mit Olympia-Generalprobe

Das vierköpfige Olympia-Aufgebot des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG) hat eine zufriedenstellende Generalprobe für die Sommerspiele in Tokio abgeliefert. Beim letzten Test am Samstag zeigten der frühere Europameister Nico Müller (Obrigheim/bis 81 kg), Simon Brandhuber (Speyer/bis 61 kg), Sabine Kusterer (Durlach/bis 59 kg) und Lisa Marie Schweizer (Speyer/bis 64 kg) in Grünstadt gute Leistungen auf der Wettkampfbohle.

"Wir sind planmäßig unterwegs und fahren mit einem sehr positiven Gefühl nach Tokio. Wir brauchen uns sicherlich nicht verstecken", sagte Bundestrainer David Kurch dem SID und betonte: "Olympische Spiele sind eine ganz besondere Nummer für uns."

Auch BVDG-Präsident Florian Sperl, der mit in die japanische Hauptstadt reisen wird, kann es kaum erwarten. "Mit vier Athlet*innen nach Tokio zu fahren, ist ein Riesenerfolg für uns. Damit haben wir nicht gerechnet. Ich freue mich gewaltig", sagte Sperl, für den Platzierungen unter den besten Acht in Tokio bereits ein Erfolg wären.

Vor allem Schweizer überzeugte knapp drei Wochen vor Beginn der Spiele (23. Juli bis 8. August): Mit 104 kg im Reißen und 125 kg im Stoßen legte sie persönliche Bestleistungen hin. Auch Müller zeigte einen sehr guten Wettkampf, im letzten Versuch der Veranstaltung stieß er 193 kg. Kusterer kam mit 94 kg im Reißen und 115 kg im Stoßen nah an ihre persönlichen Bestleistungen heran. Einzig Brandhuber plagen noch Probleme mit dem Rücken, Sorgenfalten für Tokio bereiten diese aber nicht, wie Kurch versicherte.

Bei den Sommerspielen 2016 in Rio hatte Almir Velagic im Superschwergewicht (damals +105 kg) als Neunter für die beste Platzierung gesorgt. Die bislang letzte deutsche Olympiamedaille gewann Matthias Steiner 2008 in Peking, als er in einem hoch emotionalen Wettkampf im Superschwergewicht Gold holte.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.