Wer gewinnt nach Startplatz-Chaos?

Lange war unklar, wer denn nun am Sonntag beim Großen Preis von Italien von welchem Platz starten muss. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Am Samstagabend um 21 Uhr hatten dann alle Fahrer Gewissheit. Der Grund für das Chaos war die vielen Strafen, die der Weltverband FIA verhängte. Insgesamt müssen neun Fahrer von weiter hinten starten. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der große Profiteur ist Charles Leclerc. Er bestätigte den starken Eindruck vom Wochenende und war im Qualifying der Schnellste. Somit geht er von Platz eins ins Rennen.

Damit hat er nun gute Aussichten seinen Rückstand auf den WM-Führenden Max Verstappen zu verringern. Der Niederländer startet wegen einer Strafe nur von Platz sieben. Somit kann der Ferrari-Pilot seinen Rückstand von 109 Punkten reduzieren, sollte sich sein Team nicht wieder selbst im Weg stehen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Düpiert Ricciardo Leclerc und Verstappen?

Während viele auf diesen Zweikampf blicken, könnte es aber auch komplett anders laufen. So wird George Russell von Platz zwei starten und damit erstmal der ärgste Verfolger von Leclerc sein.

Ein Auge aufs Podium dürften auch die beiden McLaren-Fahrer Lance Stroll und Daniel Ricciardo haben, denn schließlich starten sie aus der zweiten Reihen. Besonders der Australier hat gute Erinnerungen an Monza. Im vergangenen Jahr stand Ricciardo ganz oben. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Von einer Fahrt in die Punkte wird vermutlich Sebastian Vettel geträumt haben. Der deutsche Aston-Martin-Pilot startet wegen der Rückversetzungen von Position elf und hat somit gute Karte auf eine einstellige Platzierung.

Schwieriger wird das für Mick Schumacher. Er wird wegen einem Getriebetausch strafversetzt und startet von Platz 17. Kurios: Eigentlich war der Haas-Fahrer Letzter nach dem Qualifying, profitierte aber von den größeren Strafen seiner Konkurrenten.

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