Giorgio Chiellini ätzt gegen Mario Balotelli: "Er ist eine negative Person ohne Respekt" - Stürmer schießt zurück

Goal.com

Juventus Turins Abwehrchef Giorgio Chiellini lässt kein gutes Haar an seinem ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Mario Balotelli (Brescia Calcio). Der Innenverteidiger kritisiert vor allem Balotellis Attitüde.

"Balotelli ist eine negative Person, er hatte keinen Respekt für die Gruppe. Er hat es verdient, geohrfeigt zu werden. Er ist jemand, der glaubt, dass er zu den fünf besten Spielern auf der Welt gehört - ich habe nie daran geglaubt, dass er es auch nur in den Top 10 oder Top 20 schaffen könnte", sagte Chiellini in einem Interview mit La Repubblica.

Balotelli machte während seiner gesamten Karriere und bei den meisten seiner Stationen durch kontroverse Aussagen oder Eskapaden auf sich aufmerksam und gilt gemeinhin als Enfant Terrible. Chiellini und Balotelli standen für die italienische insgesamt 22-mal gemeinsam auf dem Platz. Bei der EM 2012 erreichten sie zusammen das Finale, scheiterten dort aber an Spanien (0:4). Sein bislang letztes Spiel für die Azzurri absolvierte Balotelli im September 2018 in der UEFA Nations League.

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Giorgio Chiellini: Felipe Melo? "Der Schlimmste der Schlimmen"

Auch für Ex-Klubkamerad Felipe Melo hatte Chiellini keine netten Worte übrig: "Melo ist noch schlimmer, der Schlimmste der Schlimmen." Melo stand von 2009 bis 2013 bei Juventus unter Vertrag, wurde aber bereits ab 2011 dauerhaft an Galatasaray verliehen und spielt heute in seiner brasilianischen Heimat bei Palmeiras.

Eine tiefe Abneigung verbindet den 35-Jährigen zudem mit Juves Erzivale Inter Mailand: "Ich hasse sie so, wie Michael Jordan die Detroit Pistons hasst. Es ist unmöglich, sie nicht zu hassen. Eine gewisse Abneigung ist auch im Fußball unverzichtbar." 


Nach Chiellini-Kritik: Balotelli und Melo melden sich zu Wort

Nach der Kritik des Abwehrchefs der Alten Dame meldete sich der 29-jährige Balotelli zu Wort. "Zumindest habe ich die Aufrichtigkeit und den Mut, etwas direkt ins Gesicht zu sagen", konterte der Angreifer in seiner Instagram-Story: "Du hättest seit 2013 viele Möglichkeiten, das zu tun, dich wie ein richtiger Mann zu verhalten, aber du hast es nicht getan. Wenn sich so ein Champion verhält, bevorzuge ich es, keiner zu sein."

 

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