Giovinazzi: "Wirklich glücklich", Ferrari-Kandidat gewesen zu sein

Norman Fischer
motorsport.com

Antonio Giovinazzi galt als einer der Kandidaten auf das Ferrari-Cockpit von Sebastian Vettel - allerdings nur als Außenseiterkandidat. Obwohl der Italiener auf der Gehaltsliste der Scuderia steht, ging das Cockpit für 2021 letzten Endes an Carlos Sainz. Doch Giovinazzi betont, dass er schon "wirklich glücklich" war, dass er überhaupt auf der Liste stand.

"Es war vielleicht einfach nicht der richtige Zeitpunkt nach gerade einmal 23 Grands Prix", sagt Giovinazzi gegenüber 'Sky'. Sein Problem war, dass er sich bislang in der Saison 2020 noch nicht beweisen konnte, da es aufgrund der Coronakrise bis zur Entscheidung keine Rennen gegeben hat. "Von daher war es schwierig für mich."

Auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hatte betont, dass eine Beförderung des Alfa-Romeo-Piloten noch zu früh gewesen wäre. Allerdings ist anzumerken, dass auch Charles Leclerc nach nur einer Saison bei Alfa Romeo zu Ferrari gezogen wurde.

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"Ich weiß, dass Charles nur eine Saison hatte und dann gleich zu Ferrari gekommen ist, aber rückblickend betrachtet hatte ich in der zweiten Saisonhälfte Probleme mit dem Auto", so Giovinazzi. "Selbst wenn ich als Fahrer gewachsen bin, waren die Ergebnisse nicht wirklich da."

Die Hoffnung für die Zukunft hat er aber noch nicht aufgegeben: "Ich bin immer noch Teil von Ferrari, und Mattia hat gesagt, dass sie meine Karriere verfolgen, was wirklich toll ist." Er ist sich sicher: "Wenn ich so weitermache und hart arbeite und kämpfe, dann kann die Gelegenheit in Zukunft noch einmal kommen!"

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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