Gislason-Debüt findet statt

SID
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Grünes Licht vom Dachverband: Das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Handballer gegen Bosnien-Herzegowina kann wie geplant am Donnerstag (16.15 Uhr) stattfinden. Die Europäische Handball-Föderation EHF bestätigte am Dienstagabend den Spieltermin, zuvor hatten die Bosnier wegen mehrerer coronabedingter Ausfälle eine Spielverlegung bei der EHF beantragt.

Damit steht dem Debüt von Bundestrainer Alfred Gislason nichts mehr im Weg. Der Isländer, dessen ursprünglich im März geplante Premiere aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen war, soll gegen Bosnien-Herzegowina sein erstes Spiel im Dienste des DHB bestreiten.

Am Sonntag (15.15 Uhr) folgt für das deutsche Team planmäßig das zweite EM-Qualispiel in Tallinn gegen Estland.

"Der bosnische Verband hatte in einem Gespräch mit der Europäischen Handball-Föderation und dem Deutschen Handballbund erklärt, aufgrund zahlreicher Corona-Fälle keine spielfähige Mannschaft stellen zu können und um eine Verlegung gebeten. Die EHF sah aber keine formale Basis, diesem Wunsch zu entsprechen", teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Dienstagabend dazu mit. Die bosnische Delegation werde am Mittwochabend in Düsseldorf erwartet und unterziehe sich dann einem weiteren Corona-Test.

Laut Angaben des bosnischen Verbands waren am Montag lediglich 14 Spieler in Sarajevo für die Lehrgangswoche mit der Nationalmannschaft zusammengekommen, zwölf Akteure mussten wegen positiver Coronatests oder Quarantänemaßnahmen passen.

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"So wollen wir nicht gegen Deutschland spielen", hatte Bosniens Torhüter Benjamin Buric von der SG Flensburg-Handewitt daraufhin der dänisch-deutschen Tageszeitung Flensborg-Avis gesagt.