Gislason-Plädoyer an deutsche Klubs

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Gislason-Plädoyer an deutsche Klubs
Gislason-Plädoyer an deutsche Klubs

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat bei den Bundesliga-Klubs dafür geworben, stärker auf junge deutsche Spieler zu setzen.

„Sie müssen auch lernen und Fehler machen können“, sagte Gislason bei DHBspotlight nach der Rückkehr von der Handball-EM. Er glaubt, dass die DHB-Auftritte in Bratislava auch die Bundesligisten dazu animieren, „etwas früher auf sie zurückzugreifen. Das hoffe ich zumindest. Das wäre schon schön.“

Der Isländer warnte nach den erfrischen DHB-Vorstellungen aber davor, die Erwartungen zu hoch zu schrauben. "Ich denke, wir sollten nicht völlig durchdrehen und sagen, wir haben so viel Breite, dass wir unschlagbar sind in der Zukunft", so Gislason: "Das wird nicht so sein. Es ist aber sehr schön zu sehen, dass die talentierten Spieler, die da reinkamen, alle super gespielt haben, trotz ihrer Fehler."

Gislalson: „Einige waren echt fertig“

Der 62-Jährige lobte seine Mannschaft noch einmal ausdrücklich für ihren „unglaublichen Zusammenhalt“ und den „Geist in dieser Mannschaft. Das hat mir auch sehr viel gegeben, auch in Bezug auf die Zukunft.“

Am Ende sei er aber froh gewesen, dass es vorbei war. "Wir hätten kein Spiel mehr machen können, einige waren echt fertig", sagte Gislason, der im letzten EM-Spiel gegen Russland (30:29) nur noch 13 Akteure aufbieten konnte.

Aufgrund von etlichen Coronafällen zählte das deutsche Aufgebot in Bratislava am Ende insgesamt 28 Nationalspieler. "Wenn man 28 Spieler da hat, ist das schon verrückt. Das war völlig irre", sagte Gislason.

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