Eberl verrät Plan mit Zakaria

Kai Hartwig
Sport1

Borussia Mönchengladbach bleibt trotz der 0:2-Pleite am Samstag bei Union Berlin Spitzenreiter der Bundesliga.


Für den jüngsten Höhenflug der Fohlen-Elf zeichnet Trainer Marco Rose verantwortlich. Er impfte den Borussen ein neues System ein - mit Erfolg.

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Auf dem Platz gehört unterdessen Denis Zakaria zu den Schlüsselspielern. Der Mittelfeldstratege zeigte starke Leistungen in Serie. 

Dass dies auch Begehrlichkeiten anderer Vereine weckt, weiß Gladbachs Sportdirektor Max Eberl nur zu gut. Dennoch hofft er, den Schweizer langfristig halten zu können.


Eberl: "Verlängern wäre ein Traum"

"Wir wollen den Kader zusammenhalten. Dann wird man entscheiden, was passiert. Zakaria ist ein hervorragender Spieler, mit dem wir zusammenarbeiten wollen. Er hat noch Vertrag, aber verlängern wäre ein Traum", sagte Eberl im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wie die Vergangenheit zeigt. 2016 kehrte Zakarias Landsmann Granit Xhaka der Mannschaft vom Niederrhein den Rücken und schloss sich dem FC Arsenal aus der Premier League an.

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"Es gibt manchmal Wege, wie Xhaka sie zu Arsenal gegangen ist", gab Eberl zu. "Wir haben aber öfter international gespielt, das war ein Fehler von ihm. Verkäufe auszuschließen, ist für einen Verein wie uns unmöglich."

Basler: Cuisance-Wechsel mahnendes Beispiel

Für SPORT1-Experte Mario Basler hätte ein weiterer ehemaliger Gladbacher besser der Borussia die Treue gehalten. "Cuisance hat alles richtig gemacht. Er ist von einem Europa-League-Klub in die dritte Liga gewechselt", analysierte Basler im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 mit einer Prise Ironie den Wechsel von Michael Cuisance zum FC Bayern.

Der Franzose provozierte im Sommer seinen Wechsel zu den Münchenern, darf dort aber vorwiegend nur in der zweiten Mannschaft ran.

"Wir kann man so doof sein, von so einem Verein wegzugehen, wo er alles hatte? Da muss ich mich wirklich fragen, was diese jungen Spieler im Schädel haben. Wahrscheinlich gar nichts", polterte Basler.

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