Glock fordert Disqualifikation von Ferrari

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Glock schießt gegen Ferrari!

Zu dem umstrittenen Deal zwischen Ferrari und der FIA bezüglich der Untersuchung des Vorjahresmotors hat Timo Glock eine eindeutige Meinung: "Meiner Meinung nach reicht da keine Geldstrafe mehr. Jeder, der im Sport oder in einem Wettbewerb nicht nach den Regeln spielt und bewusst manipuliert, gehört aus dem Rennen genommen und ganz klar disqualifiziert. Da gibt es für mich auch keine zwei Meinungen", bezieht der ehemalige Formel 1-Pilot im Interview mit ran.de klar Stellung.


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Aber selbst, wenn die FIA keine weiteren Konsequenzen ziehen sollte, sieht er die Situation auch Ferrari intern noch nicht ausgestanden. Für Mattia Binotto könnte diese Affäre das Aus als Teamchef der Scuderia bedeuten. "So, wie es in dem Geschäft läuft, muss derjenige, der die Verantwortung trägt, seinen Hut nehmen und gehen", zielt Glock auf den 50-jährigen Schweizer, denn schließlich habe dieser genau gewusst, "was da vor sich geht, und muss dann auch mit den Konsequenzen leben, wenn sowas auffliegt".

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Zieht Vettel die Konsequenzen?

Geht es nach Glock, könnten die Vorfälle selbst auf Sebastian Vettels Zukunfstplanung Auswirkungen haben. Der Vertrag des viermaligen Weltmeisters läuft nach dieser Saison aus. Glock meint, dass Vettel aufgrund dieser Entwicklung kein Interesse mehr an einer weiteren Zusammenarbeit mit Ferrari haben könnte.


Mit McLaren nennt er auch gleich ein mögliches neues Cockpit. "Mit Andreas Seidl haben sie einen deutschen Teamchef, unter dem es zuletzt nur nach oben ging. Die Konstellation kann ich mir gut vorstellen. Er hätte bestimmt gerne einen erfahrenen deutschen Fahrer im Team."

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