Warum Gnabry um ein Haar Weltmeister geworden wäre

Sportinformationsdienst
Sport1

Serge Gnabry wäre 2014 fast Fußball-Weltmeister geworden.

"Ich wollte ihn mit zur WM 2014 nehmen, er hat sich leider verletzt", verriet Bundestrainer Joachim Löw vor dem EM-Qualifikationsspiel am Sonntag in Tallinn gegen Estland (EM-Qualifikation: Estland - Deutschland, Sonntag ab 20.45 Uhr im SPORT1-Liveticker).


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Gnabry, der damals beim FC Arsenal spielte, wäre beim Titelgewinn vor fünf Jahren in Rio 18 Jahre alt gewesen.

Er sei damals einige Male in London gewesen, um Gnabry zu beobachten, erinnerte sich Löw, "weil auch die Spieler wie Mertesacker und Özil gesagt haben, dass er im Training unglaublich stark ist, eine wahnsinnig gute Technik und Schnelligkeit hat. Deswegen habe ich ihn dann zwei, drei Mal bei einem Spiel gesehen und er hat mir echt imponiert."

Nach einigen Verletzungen ist der Offensivspieler des deutschen Rekordmeisters Bayern München inzwischen Stammkraft bei Löw. Gnabry sei "spielstark" und "torgefährlich", lobte Löw: "Es gefällt mir einfach von seiner Art, wie er sich in den Räumen bewegt. Er hat hervorragende Voraussetzungen, um auf allerhöchstem Niveau zu spielen. Das müssen wir fördern."

In elf Länderspielen hat der 24-Jährige zehn Treffer erzielt. Seit der Wiedervereinigung kam kein deutscher Nationalspieler so schnell auf diesen Wert. 

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