"Goldes Jahrzehnt" - Hanning sieht positive Zukunft

Sportinformationsdienst
Sport1

DHB-Vizepräsident Bob Hanning hält trotz des verpassten Halbfinals bei der Handball-EM am Ziel Olympiamedaille fest.

"Das war der Ansatz, um den Verband, der am Boden lag, hinter einem großen Ziel zu versammeln. Das war unsere Vision", sagte Hanning der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Wir müssen uns jetzt erst einmal qualifizieren. Aber wenn wir das schaffen, wollen wir dort natürlich eine Medaille. Dabei bleibt es zu 100 Prozent. Auch bei dieser EM waren wir von einer Medaille nicht weit weg."


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Die deutschen Handballer haben bereits vor dem letzten Spiel der EM-Hauptrunde keine Chance mehr auf den Einzug in das Halbfinale. Vom 17. bis 19. April kämpft das Team von Bundestrainer Christian Prokop in Berlin um das Ticket zu den Olympischen Spielen in Tokio (24. Juli bis 9. August).

Hanning: "Allerbeste Chancen, goldenes Jahrzehnt zu machen"

Für seine Sportart sieht Hanning eine positive Zukunft - vor allem wenn der Verband mit seiner Bewerbung für die WM 2027 erfolgreich sei. "Wenn wir im Februar den Zuschlag kriegen, hat der Handball alle Möglichkeiten, sich ganz groß zu etablieren", sagte Hanning. In den kommenden Jahren richtet Deutschland zudem die Junioren-WM 2023, die Männer-EM 2024 und die Frauen-WM 2025 aus.

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"Bei den Zuschauern läuft es, wenn wir mit den Männern ein Halbfinale oder Finale spielen, haben wir 10, 15, 20 Millionen Zuschauer, die Liga funktioniert", betonte er: "Von daher haben wir allerbeste Chancen, daraus ein goldenes Jahrzehnt zu machen."

Hanning bekräftigte zudem, im kommenden Jahr wie geplant als Vizepräsident aufzuhören. "Definitiv. Ich bin mit allem total zufrieden", sagte er: "Ich wünsche mir natürlich noch ein gutes Abschneiden bei den Olympischen Spielen, aber dann habe ich meine Aufgabe auch echt gemacht. Dann dürfen andere auch mal ran."

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