Goretzka: Darum ist Bayern in der Mitte wieder so stark

Florian Plettenberg
Sport1

Neben Hansi Flick selbst ist Leon Goretzka einer der großen Gewinner des Trainerwechsels in München.

"Man kann ihm für die fünf Tage ein Kompliment machen", sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern nach der 4:0-Gala gegen Borussia Dortmund zu SPORT1 über Flick. Gleiches gilt aber auch für Goretzka und den Rest des Teams.


Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Ein Grund für den plötzlichen Aufwärtstrend nach dem Aus von Nico Kovac? Das Mittelfeld.

Goretzka lobt Bereitschaft im Mittelfeld

Vor allem die Absicherung nach hinten war zuvor das Problem der Bayern.

"Mit Thiago und Coutinho gab es bislang keine Balance", meinte SPORT1-Experte Marcel Reif im CHECK24 Doppelpass. "Wenn Thiago einen No-Look-Pass spielt, musst du dir den Gegner schnitzen, gegen den das geht. Es braucht eine stabile Defensive, eine Doppel-Sechs."

Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Auf diese Doppel-Sechs setzte Flick in der letzten Woche. Goretzka lief neben Joshua Kimmich auf. Das Ergebnis: Die Bayern spielten gegen Piräus (2:0) und den BVB zu Null und ließen so gut wie nichts zu.

"Wir haben jetzt Spieler in der Mitte, die sich gut kennen, die Stärken und Schwächen untereinander kennen und sich 100 Prozent unterstützen", verriet der Mittelfeldspieler SPORT1

"Das ist kein Thema, was das Deutsch betrifft", fügte Goretzka an. Es sei viel mehr "die Bereitschaft, zusammenzuarbeiten".


Genau diese Bereitschaft schien den Bayern unter Kovac zuletzt oftmals abzugehen.

Unter Flick wieder Stammspieler

Gegen den BVB war sie dann wieder da, aber das sei eben "auch die Qualität des FC Bayern, in solchen Spielen 100 Prozent abzuliefern", meinte der ehemalige Schalker und schickte gleich eine Forderung hinterher: "Den Einsatzwillen und die Bereitschaft brauchen wir jede Woche."

Goretzka selbst kann wenig dafür, dass diese Bereitschaft zuletzt nicht stimmte. Er war in den vergangenen Wochen nur selten auf dem Platz. Der 24-Jährige musste lange wegen einer Sprunggelenksverletzung pausieren. Als er dann fit war, kam er nur zu Kurzeinsätzen.


Unter Flick hat sich das nun geändert. In beiden Spielen stand er in der Startelf. 

DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

In diesen Partien hat das ganze Team bewiesen, "dass es gut mit ihm funktioniert", glaubt der Nationalspieler im Bezug zu Flick.

Goretzka hat bewiesen, dass das Zeug zum Stammspieler hat. Im Mittelfeld. Da, wo es jetzt wieder stimmt.

Lesen Sie auch