Die Tour war sein Revier: Emotionaler Abschied vom „Gorilla“

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Die Tour war sein Revier: Emotionaler Abschied vom „Gorilla“
Die Tour war sein Revier: Emotionaler Abschied vom „Gorilla“

Auf den letzten Metern seiner Karriere zog Andre Greipel symbolisch den Hut vor dem Publikum, dann fiel er lächelnd der Familie in die Arme. Der deutsche Radprofi hat im finalen Rennen seiner Karriere einen weiteren Sieg zwar verpasst. Rang zehn beim Münsterland-Giro war für den 39-Jährigen beim emotionalen Abschied aus dem Peloton aber nebensächlich.

Der Sprinter vom Team Israel Start-up Nation hatte im 188,5 km langen Rennen rund zwei Kilometer vor dem Ziel den Anschluss an die Spitzengruppe verloren und konnte nicht in den Sprint eingreifen.

Greipel erreichte das Ziel 1:33 Minuten hinter dem siegreichen Tour-Rekordetappensieger Mark Cavendish (Großbritannien/Deceuninck-Quick Step), mit dem er sich über Jahre duelliert hatte. Bester Deutscher wurde Niklas Märkl (Queidersbach/DSM) auf Rang fünf.

Greipel feierte etliche Siege

Greipel zählte über Jahre zu den besten Sprintern der Welt. Insgesamt kommt der "Gorilla" auf 158 Profisiege. Bei der Tour de France gewann er elf Etappen, auch beim Giro d'Italia (7) und der Vuelta in Spanien (4) war er erfolgreich.

Greipel will dem Radsport erhalten bleiben. Derzeit ist er bereits bei einem Rad-Hersteller als Repräsentant tätig, kümmert sich dort um Athleten und Teams.

Vor Greipel hatte in Tony Martin ein weiterer prägender deutscher Fahrer des vergangenen Jahrzehnts seine Laufbahn beendet. Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister absolvierte bei der WM in Belgien im September sein letztes Rennen. Am Sonntag verabschiedete sich zudem Greipels langjähriger Teamkollege Marcel Sieberg (Castrop-Rauxel/Bahrain-Victorious) bei Paris-Roubaix aus dem Peloton.

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