Greipel über Fahrer-Protest: "Die anderen haben nicht angehalten"

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Greipel über Fahrer-Protest: "Die anderen haben nicht angehalten"
Greipel über Fahrer-Protest: "Die anderen haben nicht angehalten"

Der deutsche Sprint-Routinier André Greipel hat mit einem Machtwort die vorher verabredete Protestaktion gegen mangelhafte Sicherheit bei der Tour de France durchgesetzt. Dies teilte der 38-Jährige vom Team Israel Start-Up-Nation nach der vierten Etappe in Fougeres mit.

"Wir sind vor dem Rennen übereingekommen, dass wir etwas machen wollen, aber die anderen haben nicht angehalten", sagte der elfmalige Tour-Etappensieger: "Deshalb bin ich an die Spitze gefahren und habe noch einmal deutlich gemacht: Wir haben uns auf etwas geeinigt, also lasst uns anhalten und ein Zeichen setzen."

Nachdem Greipel im Gespräch mit Weltmeister Julian Alaphilippe kurz nach dem Start der Etappe nachdrücklich dazu aufgerufen hatte, hielt das Feld nach rund einem gefahrenen Kilometer geschlossen an.

Greipel verrät Details zu Fahrer-Protest

Damit wollten die Profis ihren Protest gegen die zahlreichen Stürze und Verletzungen am Vortag hinweisen, die ihrer Meinung nach vor allem der Streckenführung und dem Regelwerk des Weltverbandes anzulasten sind. (BERICHT: Scharfe Kritik nach Stürzen bei der Tour de France)

Gänzlich einig war sich das Fahrerfeld bei seiner Aktion aber nicht. "Es gibt verschiedene Meinungen, aber manchmal muss man eben eine Aussage treffen", sagte Greipel: "Ich wollte einfach, dass wir das machen, was wir vor dem Rennen beschlossen haben. Vielleicht bin ich einer der Ältesten im Feld und habe deshalb Verantwortung übernommen." (Die Favoriten der Tour de France 2021)

Mit seinem zehnten Etappenplatz beim Sieg des Briten Mark Cavendish haderte der gebürtige Rostocker. "Wir hatten eine gute Vorbereitung auf den Sprint, haben uns dann aber drei Kilometer vor dem Ziel verloren und waren einen Kilometer vor dem Ziel zu weit weg", sagte Greipel: "Schade, das war eine gute Gelegenheit, aber da kommen noch einige."

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