Gressel will mit neuem Vertrag zur WM 2022

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Julian Gressel spielt seit drei Jahren für Atlanta United und blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Er gewann 2018 die US-amerikanische Meisterschaft sowie 2019 den US Open Cup.

Obwohl er seit seinem Wechsel im Jahr 2017 die viertmeisten Tore der Liga vorbereitete, gehört er im Kader von Atlanta zu den Geringverdienern mit einem jährlichen Einkommen von 120.000 Euro.


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Gressel findet Situation "enttäuschend"

Aufgrund seiner konstant guten Leistungen hatte der Deutsche nun mit einem neuen Arbeitspapier gerechnet. Doch United zog am vergangenen Freitag die Option für ein weiteres Jahr. Im Interview mit The Atlantic fasste der Mittelfeldspieler die Situation als "enttäuschend und frustrierend" zusammen.

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"Ich habe für den Klub alles gegeben. Ich habe drei Jahre in Folge eine Menge Dinge getan, ohne jemals Ansprüche zu stellen. (…) Und jetzt einfach nur irgendwie abgestoßen zu werden, fühlt sich nicht wirklich toll an", sagte Gressel und macht sich sorgen um seine Zukunft: "Wenn ich mich verletze und noch keinen neuen Vertrag unterschrieben habe, bekomme ich vielleicht keinen neuen mehr. Ich denke die ganze Zeit an diese lebensverändernden Summen."

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Ein Vereinswechsel kommt für den gebürtigen Franken, der seit sechs Jahren in den USA spielt, nicht in Frage.

Mit den USA zur WM?

Denn laut vertraglichen Bestimmungen dürfte er nur ins Ausland wechseln. Doch das steht nicht in Gressels Lebensplan, denn er fühlt sich in den USA wohl und hätte durch einen längeren Verbleib die Möglichkeit eingebürgert zu werden und mit den USA zur WM 2022 zu fahren.

Er bestätigte, dass US-Coach Gregg Berhalter ihn schon mehrfach mit dem Thema konfrontiert hätte. Doch wenn sich Atlanta nicht bewegt, steht alles auf tönernen Füßen.


"Es hängt alles von meiner Vertragssituation ab. Wenn ich hier bleibe, gäbe es eine realistischere Chance, bei der WM dabei zu sein. Also ist das kommende Transferfenster ein sehr wichtiges für mich, vielleicht laufen die Verhandlungen auch bis Sommer, wer weiß", so Gressel hoffnungsvoll.

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