Das große Schulterzucken: Vettel und Co. vor dem Sprintrennen

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Das große Schulterzucken: Vettel und Co. vor dem Sprintrennen
Das große Schulterzucken: Vettel und Co. vor dem Sprintrennen

Nein, auch Sebastian Vettel eignet sich noch nicht als Werbeträger für dieses neue Format. Am Samstag (17.30 Uhr MESZ/Sky) betritt die Formel 1 in Silverstone Neuland, erstmals wird in einem Sprint-Rennen die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag ermittelt. Action, Spaß und Spannung soll dieser Testlauf bringen - im Fahrerlager sucht man aber weiterhin vergebens nach begeisterten Piloten.

Er selbst, sagt Vettel, sei früher als Fan ja "hardcore" gewesen, "ich hätte damals sowieso alles geguckt. Wir müssen jetzt mal sehen, ob der Sprint den Leuten gefällt." Als erstmals die Idee zu diesen Kurz-Rennen aufkam, hatte Vettel noch deutliche Kritik geübt: "Mittlerweile bin ich offen, es ändert sich ja sowieso nicht mehr, egal, was wir denken."

So oder so ähnlich äußern sich auch die übrigen Piloten, denn das Konzept hat Schwächen. Dabei ist es auf den ersten Blick durchaus vielversprechend. Über nur 100 Kilometer (17 Runden) kämpfen die Fahrer 30 Minuten lang um den Sieg und die besten Plätze, sie müssen dabei anders als im echten Rennen keine Rücksicht auf den Reifenverschleiß nehmen: Vollgas statt Schongang, so die Idee. Zudem findet schon am Freitag ein gewöhnliches Qualifying für den Sprint statt, damit gibt es an jedem der drei Renntage echten Wettbewerb.

Das große Problem: Im Sprint werden die Fahrer sehr viel zu verlieren haben. "Das Wichtigste wird sein, dass man dieses kurze Rennen beendet. Sonst startet man am Sonntag von ganz hinten", sagt Vettel. Ist das die Grundlage für 30 Minuten hemmungslosen Rennsport? Mal sehen, meint der Deutsche, "es gibt viele Unbekannte, das kann ja auch spannend sein".

Die Hoffnung ist auch, dass der Verzicht auf die gewöhnliche Jagd nach der schnellsten Runde kleineren Teams neue Chancen eröffnet. Vielleicht könnte es also Mick Schumacher im unterlegenen Haas-Boliden zugute kommen. Der Neuling kennt sich übrigens bestens mit Sprint-Rennen aus: In der Formel 2 und der Formel 3 sind sie ganz normal.

"Für mich ist das nichts Neues", sagt der 22-Jährige: "Vielleicht können wir dadurch etwas weiter vorne starten als sonst."

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