Grosjean: In der WhatsApp-Gruppe der F1-Fahrer geht's gerade rund!

Norman Fischer
motorsport.com

Die Situation rund um das Coronavirus ist natürlich auch unter den Formel-1-Fahrern selbst Thema. "Unsere WhatsApp-Gruppe ist ... sagen wir unterhaltsam", verrät Romain Grosjean, der als Präsident der Fahrervereinigung GPDA auch ein Sprachrohr für die Piloten ist. "Wir stehen alle in Kontakt und versuchen das Beste daraus zu machen."

Zum aktuellen Live-Ticker

Als Journalisten wissen wollen, ob die FIA und die Formel 1 genügend auf die Fahrer gehört und die richtigen Maßnahmen getroffen hätten, winkt der Haas-Pilot jedoch ab: "Die GPDA ist die Stimme der Fahrer, und darüber kann ich nicht sprechen, weil ich nicht bei den anderen Fahrern war", meint er. "Ich kann höchstens für mich persönlich sprechen."

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Und dort bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Standardfloskel zu bemühen, dass man den Verantwortlichen vertraue. "Es ist aber nicht so, dass wir groß eine Wahl gehabt hätten", legt er nach. Auf Widerspruch betont er: "Nein, hat man nicht. Wenn du ein Formel-1-Fahrer bist und ein Rennen ist, dann hast du keine."

Esteban Ocon mit Gesichtsmaske

Esteban Ocon mit Gesichtsmaske <span class="copyright">Steven Tee / Motorsport Images</span>
Esteban Ocon mit Gesichtsmaske Steven Tee / Motorsport Images

Steven Tee / Motorsport Images

Die Angst geht um im Formel-1-Fahrerlager von Melbourne: Erste Coronavirus-Verdachtsfälle sind gemeldet, einige Teammitglieder bereits in Quarantäne. Auf den folgenden Bildern zeigen wir, wie die Formel 1 vor Ort mit der COVID-19-Situation umgeht.

Mehr Abstand als sonst

Mehr Abstand als sonst <span class="copyright">Sam Bloxham / Motorsport Images</span>
Mehr Abstand als sonst Sam Bloxham / Motorsport Images

Sam Bloxham / Motorsport Images

Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas etwa hielt bei seiner Ankunft im Fahrerlager am Donnerstag teilweise bewusst Abstand zu den Fans.

McLaren-Boss schreibt

McLaren-Boss schreibt <span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
McLaren-Boss schreibt Mark Sutton / Motorsport Images

Mark Sutton / Motorsport Images

McLaren-Boss Zak Brown wiederum ging "auf Tuchfühlung" und schrieb sogar Autogramme - mit den Stiften der Fans.

Menschenansammlungen meiden?

Menschenansammlungen meiden? <span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Menschenansammlungen meiden? Mark Sutton / Motorsport Images

Mark Sutton / Motorsport Images

Menschenansammlungen meiden? Das wird schwierig am Rennwochenende in Melbourne - wie hier beim Pitwalk in der Boxengasse.

Gesichtsmasken im Publikum

Gesichtsmasken im Publikum <span class="copyright">Glenn Dunbar / Motorsport Images</span>
Gesichtsmasken im Publikum Glenn Dunbar / Motorsport Images

Glenn Dunbar / Motorsport Images

Immer wieder sind einzelne Personen mit Gesichtsmaske im Fahrerlager zu sehen, hier auch im Publikum.

Fotograf mit Maske

Fotograf mit Maske <span class="copyright">Sam Bloxham / Motorsport Images</span>
Fotograf mit Maske Sam Bloxham / Motorsport Images

Sam Bloxham / Motorsport Images

Auch Renault-Fahrer Esteban Ocon kam mit Maske zur Arbeit am Medientag vor dem Formel-1-Auftakt, genau wie dieser Pressevertreter.

Neue Verhaltensregeln?

Neue Verhaltensregeln? <span class="copyright">Glenn Dunbar / Motorsport Images</span>
Neue Verhaltensregeln? Glenn Dunbar / Motorsport Images

Glenn Dunbar / Motorsport Images

McLaren-Fahrer Carlos Sainz muss sich offenbar erst noch an die empfohlenen Schutzmaßnahmen gewöhnen: "Hände aus dem Gesicht!"

Desinfizieren, bitte!

Desinfizieren, bitte! <span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Desinfizieren, bitte! Mark Sutton / Motorsport Images

Mark Sutton / Motorsport Images

Williams-Pressedame Ann Bradshaw und ihr Kollege nutzen eine der neuen Desinifizierstationen im Fahrerlager in Melbourne.

Mehr Distanz!

Mehr Distanz! <span class="copyright">Erwin Jaeggi</span>
Mehr Distanz! Erwin Jaeggi

Erwin Jaeggi

Red Bull wiederum hat für seine Fahrerinterviews eine regelrechte Schutzzone errichtet, die weitaus größer ist als sonst. Einige Medientermine der Formel-1-Teams wurden auch schon komplett gestrichen.

Der Franzose geht davon aus, dass sich eine Ausbreitung des Virus nicht so einfach vermeiden lasse. Zwar wurden die Fans in Australien schon auf Abstand gehalten, dennoch würden die Fahrer am Tag eine Menge Dinge anfassen. "Du gibst ein Autogramm und dann fasst du dir an den Bart. Und schon ist es passiert", sagt er.

"Und wenn der Mechaniker mir das Lenkrad gibt, dann nehme ich es. Und schon gibt es Kontakt", so Grosjean. Bei Haas wurden in Melbourne auch vier Mitarbeiter mit Verdacht auf COVID-19 getestet - jedoch negativ.

Grosjean will es daher so nehmen, wie es kommt, und nicht an jede Tätigkeit denken. "Sonst wird man ja verrückt", meint er. "Ich bin gesund. Ich vertraue meinem Immunsystem und drücke die Daumen."

Mit Bildmaterial von LAT.

Lesen Sie auch